Glanzstück Davos Masters
Es ist ein Turnier, das seinesgleichen sucht: Die ersten 36 Teilnehmenden konnten ein Single-Handicap vorweisen, sind also auf dem Papier überragende Golfer. Die ersten 90 der 123 teilnehmenden Masters-Fans spielten in der ersten Kategorie «Strokeplay», da alle ein Handicap unter 19.0 vorzuweisen haben. Das Teilnehmerfeld widerspiegelt den sportiven Geist hinter dem Turnier. Die schwierig gesteckten Pin-Positions und Abschläge kennzeichnen diese eine Challenge.
Sponsoren sei Dank
Die Besonderheit des Davos Masters zeigt sich nicht eigens im Engagement der Sponsoren, sondern ebenso im besonderen Spielmodus. Die besten zwölf Herren und die besten sechs Damen nach den erzielten Bruttoresultaten spielten auf den Löchern 10 bis 14 eine verkürzte Finalrunde um den Gesamtsieg. Je länger die Vorbereitung, desto schöner das Resultat. Nun, das OK hatte mehrere Stunden über den Details gebrütet. Das wiederum bescherte den Teilnehmenden einen rundum gelungenen Golftag auf der «Matta». Im Weiteren wäre da der Einsatz der Gastköche erwähnenswert. Extra aus dem Tessin ist das vierköpfige Team angereist, das normalerweise im Golf Gerre Losone für die Verköstigung der Mitglieder und Gäste zuständig ist. Ebendiese Crew hatte in diesem Jahr bei der Zwischenverpflegung am Davos Masters förmlich gezaubert.
Stechen musste entscheiden
Die besten Spieler – man startete hier nach Handicap – stellten sich morgens um halb acht der Meistersuche. Nach 18 Löchern standen die Ankömmlinge im Halbkreis um das Leaderboard, angespannten Blickes, wie es punktemässig aussah und ob das Golfgepäck verstaut werden muss oder noch einmal für die Finalrunde zum Einsatz kommt. Die Glücklichen, die den «Cut» geschafft hatten, starteten gegen 16.30 Uhr auf die alles entscheidenden fünf Löcher von 10 bis 14. Bei den Damen konnte keine Siegerin nach Endrunde erkoren werden. Sonja Müller und Nina Zellweger brauchten beide auf das Loch genau 25 Schläge. Ergo musste ein Stechen die Entscheidung erbringen.