100 Tonnen schwerer Fels landet in Brienz
Nachdem am Montag bereits einige Murgänge und auch Felsstürze auf den Bündner Strassen landeten, wird es auch am Dienstag noch nicht ganz ruhig. Auf der Hauptstrasse zwischen Lantsch/Lenz und Brienz in der Gemeinde Albula ist ein Stein von rund 100 Tonnen ins Tal gedonnert, bestätigt Nadja Wielath, Medienverantwortliche beim Tiefbauamt Graubünden.
«Der Stein ist auf einem Privatgrundstück gelandet. Wir haben die Strasse dennoch aus Sicherheitsgründen gesperrt. Wir wollen beobachten, ob nicht noch mehr Gestein ins Tal kommt», sagt Wielath.
Das Gebiet bei Brienz ist sowieso felssturzgefährdet. «Es handelt sich jedoch momentan um einen einzelnen Stein. Wir beobachten die Situation weiter.»
Was bisher in Graubünden geschah:
«Unwetter-Warnstufe Rot» vermeldet die Metecentrale am Montagmorgen. Während dem ganzen Tag wurde Graubünden von grossen Regenfällen heimgesucht. Vor allem in der Surselva und im Misox wurde vor sehr starkem Regen, grossen Niederschlagsmengen und Sturmböen gewarnt. In der Zugbahn des Unwetters befanden sich unter anderem Mesocco, San Bernardino, Vals, Sumvitg und Disentis. Aber auch Davos und Arosa, wo schon über Nacht am meisten Regen fiel.