Für die Schüler wird es lärmig
Das Projekt ist bei der Gemeinde Davos schon länger in der Pipeline, nun stehen die politischen Beschlüsse inklusive Volksentscheid zu dessen Umsetzung an. Zum einen soll das vor 49 Jahren in Davos Dorf erstellte Primarschulhaus Bünda für fünf Millionen Franken saniert werden. Zum anderen ist auf dem Schulareal aufgrund der prognostizierten demografischen Entwicklung ein Erweiterungsbau geplant, der mit Kosten von acht Millionen Franken zu Buche schlägt.
Mitte März wird der Davoser Grosse Landrat, das Ortsparlament, die Vorlage beraten. Bei der Investition für den Erweiterungsbau der Schule handelt es sich um sogenannte nicht gebundene Kosten. Über diese und somit die Realisierung des Neubaus würde schlussendlich das Davoser Stimmvolk entscheiden.
Bauen während Schulbetrieb
Die Bauausführung ist in Etappen vorgesehen, wobei der Schulbetrieb gemäss Vorlage während der gesamten Bauphase in den aktuellen Schulräumlichkeiten stattfindet. Mit Lärm- und Staubimmissionen sei unumgänglich zu rechnen, wobei diese auf «ein Minimum reduziert werden», heisst es in der Vorlage.
Der Baustart zur südseitig der Schulanlage geplanten Erweiterung soll im April 2020 erfolgen, die Bezugsbereitschaft ist im Sommer 2021 vorgesehen. Die Aussensanierungsarbeiten an der alten Schulanlage sollen im Juli 2020 beginnen und per Dezember 2020 abgeschlossen werden. Die Sanierung im Innenbereich würde während Ferienzeiten durchgeführt und bis Dezember 2021 beendet. Der terminliche Ablauf der einzelnen Etappen könne noch Änderungen erfahren wenn damit Zeit und Kosten – ohne Minderung der Sicherheit der Schulbenützer – eingespart werden könnten, heisst es in der Vorlage an den Grossen Landrat.
«Das wird ganz sicher mit Einschränkungen verbunden sein, aber es ist aus meiner Sicht gar nicht anders lösbar», sagt der Davoser Hauptschulleiter Martin Flütsch zum Baubetrieb während der Schulzeiten. Zu allfälliger Kritik aus Reihen der Schuleltern hält Flütsch fest, er hoffe, dass diese den Nutzen erkennen würden, der sich längerfristig durch die erweiterten Schulräumlichkeiten ergebe. Der Baustellenbereich werde sehr gut abgesichert sein und jene Arbeiten, welche den grössten Lärm verursachten, fänden während der Ferienzeiten stattfinden, ergänzt der Hauptschulleiter.