Die Freestyle-Zukunft soll auch in Graubünden spielen
Laax, Corvatsch und Davos. Drei Hotspots für Skibegeisterte im Kanton. Gerade bei den Freestyle-Sportarten sind diese Orte beliebt. Swiss-Ski CEO Markus Wolf und Sacha Giger, Sportdirektor Ski Freestyle und Snowboard sprechen nun im Interview auf «swiss-ski.ch», welche Möglichkeiten diese Sportarten mit sich bringen. Die beiden schauen in die Vergangenheit sowie in die Zukunft. Dabei fällt nicht nur einmal der Name der Region Graubünden.
Swiss-Ski-Fahrer als Medaillengaranten
International schneiden Schweizer Skifahrer und Snowboarder jedes Jahr von Neuem gut ab. Für Markus Wolf war in der Saison 2018/19 zwei Events besondere Highlights. Das Weltcup-Finale im Parallel-Riesenslalom in Scuol und der Saisonabschluss der Freeskier auf dem Corvatsch waren die Highlights des Bündners. Bei Giger stand der Freestyle-Event in Laax, der zum ersten Mal am Abend ausgeführt wurde, an oberster Stelle. Highlights, die Swiss-Ski den Fokus auf Graubünden legen lassen.
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Grosse Zukunftsvisionen
Die Bestrebungen der beiden Funktionäre bei Swiss-Ski für die Schweiz sind nicht klein. Orte in Graubünden finden einen festen Platz in der Zukunftsplanung. Über einige Visionen sprechen Sie im Interview.
- «Aktuell wird die Möglichkeit geprüft, hierzulande dereinst einen Grossanlass für Snowboard und Ski Freestyle durchzuführen. Unser Ziel ist es, dass das Engadin – die Machbarkeit vorausgesetzt – mit seinen Ambitionen im Ski-Freestyle- und Snowboard-Sport ab 2027 Teil der WM-Strategie von Swiss-Ski wird»,
«Ganz besonders freut Swiss-Ski, dass das Engadin Ambitionen hegt, sich im Freestyle-Bereich auf der weltweiten Sport-Landkarte noch viel stärker zu positionieren», sagt Markus Wolf weiter im Hinblick auf die Bündner Freestyle-Zukunft – und denkt dabei auch an einen Ausbau der Trainingsinfrastruktur mit dem Ziel, dass die Freestyler das ganze Jahr über in der Schweiz auf Schnee trainieren können.