Der «Climate Hub Davos» kommt wieder
«Nach dem grossen Erfolg des ‹Climate Hub› vom vergangenen Jahr entschieden wir uns, das Projekt wieder durchzuführen», sagt Nicole Keller, Geschäftsführerin der Nachhaltigkeitsorganisation Green Up. «Mit einer Vielzahl neuer Partner und etwa doppelt so vielen Sessionen.» Wie der Name schon verrät, sind diese monothematisch: Alles dreht sich in irgendeiner Form um das Klima. «Wir wollen einen offenen Raum schaffen, in dem sich alle, die sich mit diesem Thema beschäftigen, informieren, austauschen und vernetzen können.» Besonderes Augenmerk wird dabei auf kleine Non-Profit-Organisationen gelegt, die sich die Davoser Preise sonst nicht leisten können. Dabei arbeitet Green up mit der Gemeinde und dem WEF zusammen. «Zu unseren Veranstaltungen kommen hochkarätige, international bekannte und tätige Persönlichkeiten, doch wir wollen jederzeit offen für alle und sicher für die Einheimischen sein», erklärt Keller denn auch. Dennoch empfiehlt sie, sich für die Sessionen über die Webseite des «Climate Hub» anzumelden. «Es gibt aber immer auch Menschen, die sich anmelden, dann aber nicht erscheinen. Für sich spontan Entscheidende stehen damit oft kurzfristig noch Plätze zur Verfügung.»
Einweihung auf dem Arkadenplatz
Jeder der fünf Tage steht dabei unter einem speziellen Thema. Auftakt ist am Montag, 20. Januar, um 15 Uhr auf dem Arkadenplatz mit der Einweihung der Statue «The UnforeSeen Variable». Die Skulptur wurde von der international tätigen Künstlerin Veronica de Nogales in Zusammenarbeit mit «Homeless Enterpreneur», einer spanischen Organisation zur Unterstützung Obdachloser, geschaffen. Sie soll ein Bewusstsein für Arbeitsverhältnisse ohne soziale Absicherung und die Klimakrise schaffen und zur Verbesserung der Situation beitragen. Anschliessend wird der «Climate Hub» im Kulturplatz mit Vertretungen der Gemeinde und des WEF eröffnet. Spezieller Gast ist dabei Johan Rockström. Der schwedische Forscher ist besonders bekannt für seine Arbeit über planetarische Grenzen.