Churer wollen ein Hochschulzentrum und die Videoüberwachung
Die Mehrheit der Churerinnen und Churer haben am Sonntag vier Mal ein Ja in die Urne gelegt. Unter anderem stimmten sie einer Vorlage zu, die den Bau eines Fachhochschulzenrums der FHGR am Standort Pulvermühle ermöglicht.
Die Vorlage beinhaltete zwei Umzonungen und eine Landabgabe im Baurecht an den Kanton. Die beiden Umzonungen sind an die Bedingung geknüpft, dass die Bauarbeiten für das Hochschulzentrum innert fünf Jahren ab der Rechtskraft der Planung begonnen und der Bau innert acht Jahren vollendet wird.
Die sogenannte Teilrevision Grundordnung und Landabgabe im Baurecht an den Kanton Graubünden (Hochschulzentrum FHGR) wurde am Ende mit folgenden Zahlen angenommen:
- 7922 zu 854 oder mit 90,3 Prozent
- 7880 zu 885 Stimmen oder mit 89,9 Prozent
- 7876 zu 886 Stimmen oder mit 89,9 Prozent angenommen
- Die Stimmbeteiligungen betrugen 37,9 und zweimal 37,8 Prozent.
Stadtrat Tom Leibundgut hat im Vorfeld mit einer hohen Zustimmung gerechnet, wie er gegenüber Radio Südostschweiz sagte. Dass sie aber so hoch ausfalle, überrasche ihn doch. «Ich habe mit rund 70 bis 80 Prozent gerechnet.» Die deutlichen Resultate würden zeigen, dass die Bevölkerung dem Stadtrat vertraue.
Ja zur Anpassung des Polizeigesetzes
Auch angenommen wurde die Teilrevision des Polizeigesetzes. Rund 82,4 Prozent respektive 7495 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger legten dabei ein Ja in die Urne. 17,6 Prozent respektive 1602 stimmten dagegen.