Die Vergangenheit verspricht viel für das Ski-Wochenende in St. Moritz
«Engiadina» heisst die Rennstrecke auf Corviglia, die am Wochenende wieder einige hundert Zuschauer ins Engadin und einige mehr vor den Fernseher locken dürfte. Seit 23 Jahren hat St. Moritz einen festen Platz im Weltcup-Kalender. Dieses Wochenende ist es wieder soweit: Zwei Super-Gs stehen auf dem Programm der Frauen.
Grosse Erfolge für die Schweizerinnen
2016, 2017 und 2018 schafften es die Schweizerinnen aufs Podest. Unvergessen dabei der grosse Triumph von Jasmine Flury und Michelle Gysin, die 2017 den ersten und zweiten Platz einfuhren. Als Lara Gut und Fabienne Suter neun Jahre zuvor Erste und Zweite wurden, waren das die ersten Schweizer Siege in St. Moritz.
Jasmin Flury ist auch dieses Jahr wieder bereit für ihren Einsatz:
Geht es nach den Statistiken, haben die Österreicherinnen aber die besten Chancen auf gute Ergebnisse: Ihre Landsfrauen standen in St. Moritz seit 1998 vor den US-Amerikanerinnen am häufigsten auf dem Podest. Als grösste Konkurrentin der Schweizerinnen gilt dieses Jahr aber die Italienerin Sofia Goggia, die es vor zwei Jahren schon auf das höchste Treppchen geschafft hat und auch die Abfahrt in Lake Louise am letzten Wochenende gewann. Corinne Suter fuhr in Kanada als Fünfte das beste Resultat für die Schweizerinnen heraus.
2019: Sofia Goggia (1), Federica Brignone (2), Mikaela Shiffrin (3) 2018: Mikaela Shiffrin (1), Lara Gut-Behrami (2), Tina Weirather (3) 2017 : Jasmine Flury (1), Michelle Gisin (2), Tina Weirather (3) 2016: Tina Weirather (1), Lara Gut-Behrami (2), Cornelia Huetter (3) 2015: Lindsey Vonn (1), Anna Fenninger (2), Nicole Hosp (3)