Bittere Niederlage: Die Calanda Broncos verlieren den Europacup-Final
Die Wiener starteten furios ins Spiel: Bei ihrem ersten Angriffsrecht war Dragons-Running-Back Madre London nicht zu stoppen. Nach einem 40-yard-Lauf trug der Amerikaner den Ball auch noch in die Endzone.
Die Broncos-Offensive startete ihrerseits etwas nervös ins Spiel und machten sich das Leben mit unnötigen Strafen selber schwer. Quarterback Robin Sennrich hatte wie auch Dragons-Quarterback Alex Thury Mühe, bei heftigem Regen den glitschigen Ball zu werfen.
Broncos holen sich die Führung
Die Wiener ihrerseits versuchten bei ihrem zweiten Ballbesitz, einen vierten Versuch auszuspielen. Running Back London sah aber gegen die stark aufspielende Broncos-Defensive-Line alt aus und konnte den erforderlichen Raumgewinn nicht erlaufen.
Die Bündner Offensive – aufgeputscht durch den Ballgewinn – ging im ersten Versuch gleich aufs ganze: Quarterback Sennrich fand Wide Receiver Max Gray mit einem präzisen langen Pass über die Mitte zum 7:7-Ausgleich. Gray musste gar ein wenig abbremsen, weil der Ball durch den starken Regen etwas langsamer flog.
Die Wiener schienen ab der heftigen Reaktion der Broncos etwas geschockt. Allen voran Ex-Profi-Running-Back Madre London hatte Mühe, freie Räume zu finden. Die Broncos ihrerseits griffen in die gleiche Offensiv-Trickkiste, die ihnen schon gegen Paris Erfolg brachte: Tief in der eigenen Hälfte täuschte Quarterback Sennrich eine Ballübergabe an Running Back Noah Bachofen hervorragend an, dass sogar die Wiener Coaches in die falsche Richtung blickten.
Sennrich seinerseits rannte lange unbemerkt mit dem Ball bis zur Mittellinie. Mit ihrem nächsten Versucht drehten die Broncos dann das Spiel komplett. Wiederum war es Sennrich, der diesmal Passempfänger Adrian Suenderhauf über die Mitte fand.