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EVP Graubünden nimmt erstmals an den Nationalratswahlen teil

Die Evangelische Volkspartei Graubünden wird mit einer Liste an den Nationalratswahlen vom Oktober teilnehmen. Für die 2007 gegründete Partei ist es die erstmalige Teilnahme.

Südostschweiz
22.05.23 - 18:24 Uhr
Politik
Hier will sie hin: die EVP Graubünden kämpft mit einer eigenen Liste um einen Sitz im Nationalrat.
Hier will sie hin: die EVP Graubünden kämpft mit einer eigenen Liste um einen Sitz im Nationalrat.
Bild Archiv

Der Vorstand der EVP Graubünden hat bei der Standeskanzlei Graubünden am Montag einen Wahlvorschlag für die Nationalratswahlen eingereicht, wie es in einer Mitteilung heisst. Auf der Liste kandidieren fünf Personen:

  • Christian Thomann, Elektromonteur, Landwirt und Mitglied des Grossen Landrats, Davos Platz
  • Leona Eckert, Gymnasiastin, Co-Präsidentin der JEVP Schweiz, Igis
  • Esther Marmet, Controllerin, Davos Platz
  • Luca Francesco Bäni, Agrarwissenschaftler ETH, Landquart
  • Yannik Wicki, Hotelkaufmann, Laax.

«Wir sind stolz, die EVP mit einer ausgewogenen Liste zu präsentieren. Den Wählerinnen und Wählern möchten wir eine gute Alternative bieten gestützt auf christlichen Werten», wird Christian Thomann, Präsident der EVP Graubünden in der Mitteilung zitiert. Man wolle die politische Mitte stärken und unterstütze die gemeinsame Listenverbindungsstrategie von Mitte, GLP und EVP Schweiz.

Die EVP Graubünden wurde im Mai 2007 in Chur gegründet und ist seit 2009 im Grossen Landrat von Davos vertreten. (red)

 

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Mit dieser Listenverbindung scheint es klar zu sein, dass die SP einen Sitz an die GLP verliert.

Da die FDP nicht mehr zu der Listenverbindung der Mitte gehört, ist auch deren Sitz gefährdet (könnte an die SVP gehen). Sie könnte ihn mit einer Listenverbindung mit der SVP retten, wenn die SVP nach den jahrelangen Absagen der FDP das überhaupt noch will und sie ja selbst Chancen hat, den FDP-Sitz zu gewinnen

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