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Surses spricht sich für 60-Millionen-Projekt aus

Die Gemeinde Surses hat sich am Montagabend für zwei Förderbeiträge für den Bau eines Hotels sowie eines Ferienresorts in Savognin ausgesprochen. Die Projekte kosten gemeinsam zwischen 50 und 60 Millionen Franken.

Südostschweiz
Dienstag, 19. März 2019, 06:54 Uhr Mehr Betten für Gäste
Savognin Bergbahnen
Das touristische Angebot stimmt - jetzt braucht es nur noch mehr Betten.
SYMBOLBILD ARCHIV

Wenn es um Savognin und Hotelprojekte geht, dann dominierten in den vergangenen Jahren eher negative Schlagzeilen die Presse. So musste im vergangenen Jahr das Hotel Cube überraschend seine Türen schliessen und knapp zwei Jahr zuvor sprang plötzlich der Hauptinvestor beim Erlebnisbad-Projekt ab

Savognin gibt aber nicht auf und hofft nun auf die Realisierung von zwei neuen Projekten und hier stehen die Chancen gut. Am Montagabend haben die Stimmbürger der Gemeinde Surses zwei Förderbeiträgen in Höhe von maximal 1,4 Millionen bzw. 1,65 Millionen Franken deutlich zugestimmt. Gar so deutlich, dass Gemeindepräsident Leo Thomann überrascht war, wie er im Interview mit Radio Südostschweiz kurz nach der Abstimmung erklärte. «Ich habe nicht erwartet, dass die Abstimmung gerade so deutlich ausfällt.» Er vermute, dass die Bevölkerung erkannt habe, dass man für das touristische Angebot in der Region zu wenige Hotelbetten und Mietwohnungen habe. Dieses Potential soll nun mit den zwei neuen Projekten ausgenutzt werden.

Pläne stehen, Umsetzung soll bald folgen

Konkret ist ein 4-Sterne-Hotel mit 108 Zimmern, verschiedenen Restaurants sowie ein Wellnessbereich geplant. Das Hotel soll von den «Mövenpick Hotels & Resorts» betrieben werden. Die Eröffnung ist zum Jahreswechsel 2020/21 geplant. Kostenpunkt: Rund 28 Millionen Franken.

Beim zweiten Projekt handelt es sich um ein Ferienresort mit einem Betriebsgebäude und fünf Häusern, welches 80 Wohnungen beinhalten soll. Dazu kommt auch hier ein Wellnessbereich. Hinter dem Projekt steht die RESalpina GmbH aus Brigels. Auch hier erhofft man sich den Betriebsstart ab 2021 und rechnet mit Kosten von rund 33 Millionen Franken.

Beide Firmen seien bekannt und würden ein grosses Renommee geniessen, deshalb sei er bezüglich der Realisierung auch zuversichtlich, so der Gemeindepräsident abschliessend. (koa)

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