Erkältung im Herbst: Was hilft – und welche Hausmittel keine Wunder wirken
Ein Kratzen im Hals, eine laufende Nase, dann kommt der Husten: Eine Erkältung beginnt meist schleichend. Ausgelöst wird sie durch Viren. Viele Beschwerden verschwinden von selbst – doch bis dahin können sie den Alltag ziemlich mühsam machen. Was hilft, hängt auch davon ab, welche Symptome im Vordergrund stehen.
Beginnende Erkältung: Was tun bei den ersten Symptomen?
Typisch sind Halsschmerzen, Schnupfen, Niesen und später Husten. Dazu können Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen oder leichtes Fieber kommen. Eine Grippe beginnt dagegen häufig plötzlich und mit stärkeren Beschwerden. Diese Unterschiede liefern Hinweise, ersetzen aber keine Diagnose.
Bei ersten Beschwerden sind Ruhe, ausreichend Schlaf und genügend Flüssigkeit sinnvoll. Wer Fieber hat oder sich deutlich krank fühlt, sollte zu Hause bleiben und Kontakte meiden. Ein Hausmittel, das eine beginnende Erkältung zuverlässig stoppt, gibt es nicht.
Wie lange dauert eine Erkältung – und wie lange ist man ansteckend?
Meist klingen die Beschwerden innerhalb von ein bis zwei Wochen ab. Husten kann bis zu drei Wochen anhalten und sehr zäh sein. Der Verlauf ist unterschiedlich: Nicht jede Erkältung folgt einem festen Tagesplan.
Eine Ansteckung ist bereits vor den ersten Symptomen möglich und kann während der Erkrankung weiter erfolgen. Einen bestimmten Tag, ab dem alle Betroffenen sicher nicht mehr ansteckend sind, gibt es deshalb nicht. Auch wenn man sich wieder besser fühlt, bleiben Händehygiene und Rücksicht auf andere sinnvoll.