Hubert Aiwanger (55): Was ist zur Todesursache bekannt?
Der bayerische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ist tot. Der 55-Jährige wurde am Mittwoch leblos in einem Hotelzimmer in Berlin entdeckt.
Hubert Aiwanger: Todesursache noch unklar
Wie der «Tagesspiegel» unter Berufung auf Partei- und Polizeikreise berichtet, gäbe es bislang keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die genaue Todesursache ist noch nicht bekannt (Stand 4. November 22.40 Uhr). Ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren sei eingeleitet worden. Bereits am Mittwochmorgen soll sich Aiwanger unwohl gefühlt haben. Nach Informationen des «Tagesspiegels» musste er deshalb ein geplantes Interview absagen. Zunächst sei von einer Magen-Darm-Grippe die Rede gewesen.
Auch bei der Eröffnung des neuen Hauptstadtbüros der Freien Wähler am Abend fehlte der Parteichef. An seiner Stelle übernahm Bayerns Digitalminister Fabian Mehring den Auftritt. Aiwanger soll wegen seines Gesundheitszustands in seinem Hotel im Bereich der Berliner Friedrichstrasse geblieben sein. Als der Politiker später nicht mehr erreichbar war, wurde er schliesslich tot in seinem Zimmer aufgefunden.
Freie Wähler verlieren ihren langjährigen Parteichef
Hubert Aiwanger gehörte zu den bekanntesten Politikern Bayerns. Seit 2006 führte er den Landesverband der Freien Wähler, vier Jahre später übernahm er auch den Bundesvorsitz. 2008 zog er erstmals in den bayerischen Landtag ein. Nach der Landtagswahl 2018 bildeten die Freien Wähler eine Koalition mit der CSU. Aiwanger wurde Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident.