AIDA Kreuzfahrt: Was steckt hinter der plötzlichen Änderung auf der AIDAprima?
Die AIDAprima hat ihren für Mittwoch, 7. Oktober 2026, vorgesehenen Hafenstopp im norwegischen Stavanger gestrichen. Stattdessen nahm das Kreuzfahrtschiff vorzeitig Kurs auf Deutschland und legte am Donnerstag in Hamburg an. Wie das Branchenportal «Schiffe und Kreuzfahrten» berichtet, reagierte die Reederei AIDA Cruises damit auf angekündigtes stürmisches Wetter an der deutschen Nordseeküste.
Kreuzfahrt: Warum die AIDAprima ihre Route kurzfristig änderte
Grund für die Routenänderung war Medienberichten zufolge eine drohende Sperrung der Elbe für grosse Schiffe aufgrund starker Winde. Bei stürmischem Wetter kann die Fahrt auf der Elbe für grosse Kreuzfahrtschiffe aus Sicherheitsgründen eingeschränkt oder zeitweise untersagt werden. Um eine verspätete Rückkehr und mögliche Probleme beim geplanten Gästewechsel am Freitag, 9. Oktober, zu vermeiden, entschied sich AIDA Cruises für die vorzeitige Rückfahrt.
Nach dem Besuch in Eidfjord, dem einzigen angelaufenen Hafen in Norwegen, fuhr die AIDAprima direkt über die Nordsee zurück nach Hamburg. Dort legte das Schiff am Cruise Center Steinwerder an. Die reguläre Rückkehr war erst für Freitag vorgesehen.
Was die frühere Ankunft für die Passagiere bedeutet
Für die Passagiere endet die Kreuzfahrt trotz der Routenänderung nicht vorzeitig. Sie können bis zum regulären Reiseende am Freitag, 9. Oktober, an Bord bleiben und die Einrichtungen des Schiffes weiterhin nutzen.
Zudem haben die Gäste die Möglichkeit, Hamburg zu erkunden. AIDA Cruises hat dafür Shuttle-Busse vom Terminal Steinwerder zum Alten Elbtunnel angekündigt. Von dort gelangen die Reisenden zu Fuss zu den Landungsbrücken.