AHV-Renten steigen 2027 – so viel mehr Geld gibt es pro Jahr
Die AHV-Renten in der Schweiz werden zum 1. Januar 2027 erhöht. Die monatliche Minimalrente steigt bei vollständiger Beitragsdauer von 1260 auf 1280 Franken. Das sind 20 Franken mehr im Monat. Die maximale AHV-Rente erhöht sich gleichzeitig um 40 Franken und beträgt künftig 2560 Franken pro Monat.
Bis zu 520 Franken mehr im Jahr
Bei der AHV fällt die jährliche Erhöhung höher aus, als es die zwölf regulären Monatsrenten zunächst vermuten lassen. Seit 2026 erhalten Altersrentnerinnen und Altersrentner im Dezember eine 13. AHV-Rente.
Wer während des gesamten Jahres die neue Minimalrente von 1280 Franken bezieht, erhält dadurch insgesamt 260 Franken mehr als mit dem bisherigen Rentenbetrag. Bei der Maximalrente steigt die jährliche Auszahlung um insgesamt 520 Franken.
Die genaue persönliche Rentenhöhe kann davon abweichen. Entscheidend sind unter anderem die Beitragsdauer und das während des Erwerbslebens erzielte durchschnittliche Einkommen.
Warum der Bundesrat die Renten erhöht
Die AHV- und IV-Renten werden grundsätzlich alle zwei Jahre an die Entwicklung der Preise und Löhne angepasst. Grundlage ist der sogenannte Mischindex, der die Lohn- und Preisentwicklung miteinander verbindet.
Für 2027 ergibt sich daraus eine Erhöhung um rund 1,59 Prozent. Zuletzt waren die Renten Anfang 2025 angepasst worden.
Die höheren Renten verursachen nach Angaben des Bundes Mehrkosten von insgesamt rund 1,055 Milliarden Franken. Davon entfallen etwa 940 Millionen Franken auf die AHV und 115 Millionen Franken auf die IV.
