Sechs Gründe für einen lockeren Klassenerhalt des HCD
1. Das Head-to-Head
Viermal kam es in der Qualifikation zum Duell zwischen Davos und Rapperswil-Jona. Alle vier Spiele konnte der HCD gewinnen. Gegen kein anderes Team haben die Bündner eine derart gute Bilanz. Zwar stellten die Davoser in der Regular Season mit 167 Gegentoren zusammen mit den Lakers die schlechteste Abwehr der Liga. In den Direktduellen mit den Rosestädtern zappelte der Puck aber insgesamt nur viermal im Netz der Davoser. Die SCRJ Lakers sind im Ligabetrieb der Davoser Lieblingsgegner.
2. Der Heimvorteil
Bereits vor dem ersten Spiel der Platzierungsrunde ist klar, dass der HCD die Best-of-7-Serie gegen die Lakers zu Hause starten darf. Ja, mit nur 19 Zählern war Davos das mit Abstand schwächste Heimteam der Qualifikation. Sechs dieser 19 Heim-Punkte gewann der HCD aber gegen die Lakers. Bestimmt nehmen die Davoser den Heimvorteil im Playout-Final gerne an.
3. Die Formkurve stimmt
Es mag bedeutungslos wirken, aber der HCD ist in der National League das Team der Stunde. In den acht jüngsten Partien haben die Bündner 17 von möglichen 24 Punkten gewonnen. In diesem Zeitraum war Davos zusammen mit Lugano das formstärkste Team. Die SCRJ Lakers dagegen konnten von den vergangenen acht Spielen gerade einmal eines gewinnen.
4. Die Leistungsträger liefern
Die sportliche Trendwende beim HCD hat viel mit der Wiederauferstehung der Leistungsträger zu tun – allen voran mit Perttu Lindgren, Andres Ambühl und Magnus Nygren. Ganz offensichtlich haben die Drei den Ernst der Lage erkannt. Zuletzt konnten sie ihre Produktivität klar steigern. Stellt man deren Tore und Assists pro Spiel aus den ersten 40 Quali-Spielen den zehn letzten Partien gegenüber, lässt sich diese Tendenz eindrücklich ablesen.