See mit 150'000 Litern Wasser entleert sich – Evakuierte aus Schwanden können erst im neuen Jahr zurück
Die im Erdrutschgebiet in Schwanden evakuierten Personen dürfen offenbar länger als bisher erwartet nicht in ihre Wohnungen zurück. Sie könnten wohl bis zum Ende des Jahres nicht zurückkehren, sagte Stabschef Hanspeter Speich am Sonntag zu Radio SRF.
Man wisse aber noch nicht, wann genau eine Rückkehr möglich sei. «Wir prüfen momentan einen Notzugang in die zwei Gebäude», erklärte Speich weiter. Am Nachmittag bekämen die Behörden Informationen, wie lange die Umsetzung eines Notzugangs dauern würde.
Fünf Personen, die sich am Samstag einer Evakuierung verweigerten, hätten das Gebiet unterdessen verlassen, hiess es weiter. Die Situation sei nicht einfach für die Evakuierten, besonders jetzt über die Feiertage, so Speich. Die Evakuierten seien sicher angespannt, aber sie merkten, dass sie von den Behörden unterstützt würden.
Die Gemeinde Glarus Süd hatte am Freitag mitgeteilt, dass die 30 Personen für voraussichtlich zwei Nächte evakuiert würden. Am Samstagnachmittag bot die Gemeinde eine letzte Möglichkeit zur Evakuierung an. Zehn Personen stimmten zu, fünf blieben vorerst in ihren Wohnungen, wie es hiess.