«Werki Bar» in Rapperswil-Jona: Ein neues Daheim im Zeughaus

Das hausgemachte Patty mit Hackfleisch aus der Metzgerei Brönnimann ist scharf angebraten. Es ist saftig und schmeckt ein bisschen besser als die Hacktätschli meiner Mutter. Das Patty steckt in einem stattlichen, mit Sesam bestreuten Laugen-Bagel aus der Bäckerei Räber. Das Beste an diesem tollen Burger ist der Geschmack. Er setzt sich zusammen aus den Röstaromen des Fleisches, karamellisierten Zwiebeln und einer Chipotle-Sauce mit geräucherten Jalapeños. Das gibt eine schöne Kombination aus Süsse und einer gesunden Schärfe. Dazu essen wir knusprig frittierte Austernpilz-Nuggets und rustikale Pommes, die wir in einer hausgemachten Miso-Mayonnaise dippen.
Ja, es geht hier schon wieder um Hamburger, kurz nach meiner Kolumne über «Mec Roland» in Kaltbrunn. Aber das Lokal, über das ich heute schreibe, hat mehr zu bieten als Hamburger und eine stattliche Auswahl an Vegi-Gerichten. Die «Werki» ist im 15. Jahr ihres Bestehens zu einem multifunktionalen Gastrobetrieb geworden. Das Lokal auf dem Zeughausareal habe ich schon immer gerne angesteuert. Ich gebe zu, dass ich nicht ganz neutral bin, weil die «Werki»-Menschen für mich nicht nur Gastronomen, sondern auch Freunde sind.