Bunt, laut und fröhlich – so waren die Fasnachtsumzüge in der Region
von Gabi Corvi, Pascal Eicher und Markus Timo Rüegg (Text und Bilder)
Petrus ist ein Fasnächtler. Das hat er auch dieses Jahr wieder an den Fasnachtsumzügen in Benken, Schänis, Kaltbrunn und Schmerikon unter Beweis gestellt.
Kaltbrunn: Viel mehr Gruppen
Auch in Kaltbrunn zelebrierten Fasnächtlerinnen und Fasnächtler am Sonntag nochmals die fünfte Jahreszeit. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaftem Klima begann um 13.30 Uhr der Umzug. Der Anlass war gut besucht: «Es waren schätzungsweise 2300 bis 2400 Leute anwesend», sagt Roger Eberhard, Präsident der Fasnacht Kaltbrunn. Die Zuschauenden bekamen ein dichtes Programm zu sehen – 42 Gruppen nahmen am Umzug teil. Das sei etwas mehr als in vergangenen Jahren, in denen jeweils zwischen 30 und 40 Gruppen dabei gewesen seien, so Eberhard. So resümiert der Präsident: «Dass wir den Umzug mit vielen Leuten bei tollem Wetter durchführen konnten, war ein schöner Lohn für unseren Aufwand.»
Schmerikon: «En gfreute» Umzug
Das OK Schmerkner Fasnacht hat erneut einen Dämmerigs-Umzug auf die Beine gestellt, der es in sich hatte. Samstagabend, punkt 17.37 Uhr, startete dieser von der Allmeindstrasse her in Richtung Bahnhofplatz. Umzugschefin Janinne Wirth wies die 29 Gruppen und Guggen ein. Mittendrin waren auch viele einheimische Formationen mit fantasievollen Kostümen und Mottos. So etwa der Rölliclub (Brauchtum), der Kindergarten Zentral (Zentralflitzer), die Frauengemeinschaft und Familientreff (Baustellen-Chaos), die Seetüüfel, die Meitliriege (Mit de Bambies wirds magisch), d'Bätzihäxä oder die Jungwacht Mägs (Wo ist Walter).