Esaf-Teilnehmer Andreas Ziegler aus Kaltbrunn: «Ich konnte es erst gar nicht glauben»
Interview: Matthias Dörig
Das Esaf findet fast vor der Haustür statt: Was bedeutet das für dich?
Ich empfinde es als grosse Ehre, in Mollis dabeisein zu dürfen. Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Als ich vernommen habe, dass ich selektioniert worden bin, konnte ich es erst gar nicht richtig glauben.
Was ist in Mollis dein persönliches Ziel?
Ich hoffe, dass ich am Sonntagabend zufrieden auf das Fest zurückschauen kann. Natürlich wäre es schön, wenn ich den Ausstich schaffen würde und am Sonntag noch einmal in die Schwinghosen steigen dürfte. Zudem will ich aber auch versuchen, das Fest ein bisschen zu geniessen.
Wie bereitest du dich auf den Wettkampf vor?
Etwa so, wie vor jedem Fest. Wahrscheinlich lasse ich in der Vorwoche das eine oder andere Training ausfallen und gönne meinem Körper noch einmal etwas Ruhe.
Wie wirst du dich am Wettkampftag ernähren?
Nach dem Aufstehen esse ich löffelweise Honig. Tagsüber knabbere ich Snacks, und am Mittag esse ich das offizielle Menü, das uns Schwingern aufgetischt wird.
Hast du vor deinen Kämpfen ein Ritual?
Ich gehe meistens zum Brunnen und erfrische mich.