Der Einfluss der Zeitumstellung auf Mensch und Tier
Am 29. Oktober wechselt die Sommerzeit wieder auf die Winterzeit. In dieser Nacht wird die Uhr von 3 Uhr morgens eine Stunde zurückgestellt auf 2 Uhr. Das bedeutet: Morgens ist es früher hell und abends wird es früher dunkel.
Viel Wild im Strassenverkehr
Rehe, Wildschweine, Igel und andere Wildtiere sind auf die Zeitumstellung jedoch nicht eingestellt. Die Stosszeiten des Feierabendverkehrs fallen nun mit der Dämmerung zusammen. Während dieser Zeit sind viele Wildtiere auf der Nahrungssuche. Das kann zu einem Anstieg der Wildunfälle führen. In den Monaten mit kürzeren Tagen sei darum besondere Vorsicht geboten, schreibt die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz in einer Mitteilung.
Zudem erschweren Nebel und Regenwetter in der kühlen Jahreszeit die Sichtverhältnisse zusätzlich. Rehe bringen den Scheinwerfer nicht mit dem herannahenden Auto in Verbindung und erkennen daher auch nicht die unmittelbare Gefahr. Anstatt zu flüchten, bleiben sie oft im Licht stehen.