Was für Arten von Filter gibt es im Auto? Luft, Öl, Kraftstoff.
Bild genommen von: auto-doc.ch
Die Pflege und der regelmäßige Austausch der Filter sind dabei ein wichtiger Arbeitsschritt im Laufe eines Autolebens. Es ist von Vorteil, wenn Fahrzeugbesitzer selbst ein paar grundsätzliche Fakten zu diesem Thema kennen und sich nicht völlig blind auf die nächste Werkstatt verlassen müssen. Neben einem eigenen Kostenvergleich spart auch der selbstständige Wechsel bares Geld.
Kraftstofffilter sorgt für sorgenfreien Tankvorgang
Kraftstoffe müssen hierzulande einem sehr hohen Qualitätsstandard entsprechen. Dennoch gelangen manchmal Rückstände von Schmutz oder andere Partikel in den Tank. Da es von hier direkt zum Motor geht, muss der Treibstoff jedoch möglichst rückstandsfrei sein. Ansonsten drohen Schäden am Kraftstoffaufbereitungssystem und dessen feinen Bohrungen. Die Folge können dauerhafte Defekte, Probleme beim Zündvorgang oder (bei Wassereintritt) sogar Rost sein. Nichts davon ist für ein Triebwerk besonders gut. Der Kraftstofffilter entfernt die vorgenannten Stoffe rechtzeitig. Der Aus- und Einbau erfordert eine gewisse Fachkenntnis und sollte von der Kfz.-Werkstatt erledigt werden.
Der Ölfilter hält Schmutzpartikel und Rückstände fern
Moderne Autos mit Verbrennungsmotor benötigen in jedem Fall einen Ölfilter. Denn das dickflüssige Öl schmiert wichtige Bestandteile des Motors. Durch die wirkenden Kräfte können sich zwischendurch winzige Partikel lösen und im Öl wieder auftauchen. Wird es damit zu viel, verstopfen Leitungen oder das Triebwerk nimmt Schaden. Schmutzpartikel, Ruß oder andere Rückstände werden durch einen belastbaren Filter zuverlässig gefiltert. Ein guter Turnus zum Wechsel des Ölfilters ist der sowieso fällige und angezeigte Ölwechsel. Im Laufe der verschiedenen Arbeitsschritte wird die Ölablassschraube gelöst und der Wechsel kann nach dem Auslaufen des alten Motoröls erledigt werden.