Von Davos geht es weiter nach Flims
DZ: Pius Betschart, Sie haben nun neun Jahre in der katholischen Pfarrei Davos verbracht. Wie würden Sie Ihre Zeit dort zusammenfassen?
Pius Betschart: Es war eine schöne, sehr abwechslungsreiche und lehrreiche Zeit. Und vor allem war sie auch sehr spannend. Es handelte sich ja um meine erste Arbeitsstelle nach dem Theologie-Studium, ich wechselte also von der Theorie direkt in die Praxis.
Welche Person und welcher Anlass wird Ihnen definitiv in Erinnerung bleiben?
Sicher in Erinnerung bleiben wird mir das Kernteam der Pfarrei Davos, das immer sehr gut harmonierte: Dekan Pfarrer Kurt Susak – dem ich besonders dankbar bin – die Messmerinnen Ida und Sandra oder beispielsweise Michael Segessenmann, unser Sekretär. Lebhaft in Erinnerung bleiben mir sicher die Glockenweihe im letzten Jahr, meine Primizfeier oder die Feierlichkeiten zum Herz-Jesu-Jahr 2015. Schön waren aber auch all die wiederkehrenden Anlässe wie etwa der Tag der Völker, die Pfarreilager oder die verschiedenen Romreisen.
Sie sind länger in Davos geblieben als üblich. Aus welchen Gründen?
Das hat sich einfach so ergeben. Ich konnte das gesamte Segment der katholischen Kirche Davos kennenlernen, und es hat mir hier immer gut gefallen. Warum also wechseln? Der Wechselgedanke kam vor ungefähr einem Jahr auf, und im Januar dieses Jahres reifte er, bis er nun zur Realität wird: Ich werde per November in die katholische Gemeinde Flims wechseln.
Welche Begegnungen haben Sie am meisten geprägt?
Ich durfte Begegnungen mit vielen spannenden Personen erleben und wurde mit jeder Lebensfacette konfrontiert: Freude, Leid oder diverse andere Lebensherausforderungen. Dies ist absolut bereichernd. Die Arbeit und Begegnung mit den verschiedensten Menschen sowie die Begleitung im Glauben und den Sakramenten gehören zum Schönsten am Pfarrer-Sein.