Sieben erstaunliche Zahlen zum Muttertag
1914
Der Muttertag wurde in der Schweiz in diesem Jahr erstmals begangen. Eingeführt haben diesen Tag die Unions Chrétiennes de Jeunes Gens de la Suisse romande (Christliche Jugendverbände der Westschweiz) und die Heilsarmee. Erst später wurde der Ehrentag kommerzialisiert – durch die Schweizer Floristenverbände, die von Deutschland inspiriert wurden. Über Flugblätter, das Radio und die Schaufenster wurde dafür geworben. Am zweiten Maisonntag im Jahr 1930 gelang dem Muttertag der Durchbruch.
1923
In diesem Jahr wurde der Muttertag zum ersten Mal in Deutschland gefeiert. Wie bereits erwähnt, wurde auch hier der Ehrentag vom Verband Deutschen Blumengeschäftsinhaber etabliert. Mit Plakaten mit Schriftzügen wie «Ehret die Mutter» wurde der Tag der Blumenwünsche gefeiert.
37 Prozent
So viel höher ist die Belastung des Telefonnetzes in Grossbritannien am Muttertag. Es wird wohl kaum mehr telefoniert als an diesem Tag.
30 Euro
… geben Deutsche durchschnittlich für ein Muttertagsgeschenk aus. Die beliebtesten Geschenke sind Blumen, Schokolade und ein gemeinsames Essen.
500 Nelken
… wurden zu Beginn der Muttertagstradition verschenkt. Die Tradition geht auf die Amerikanerin Anna Marie Jarvis zurück. Sie hatte 1908 einen Tag zu Ehren der Mütter in West Virginia initiiert und verschenkte am dritten Jahrestag des Todes ihrer Mutter 500 Nelken nach der Messe. Sie verschenkte weisse Nelken für die verstorbenen Mütter und rote für die noch lebenden.