So übersteht ihr die anstehende Prüfungsphase ohne grossen Stress
In den kommenden Wochen und Monaten gilt es ernst für Studierende, auch in Graubünden: Die Prüfungs- und Abschlussphase steht an. Diese Zeit ist für viele Studierende mit Angst und Leistungsdruck verbunden. Patrick Ulber von Radio Südostschweiz hat deshalb Maria Simmen-Blischke von der FH Graubünden nach ihren Erfahrungen gefragt. Sie ist Leiterin der Beratungsstelle für Studierende und gibt Ratschläge in schwierigen Situationen, beispielsweise für Prüfungsphasen. Einige Tipps teilt sie an dieser Stelle.
Was sollte schon während des Semesters betreffend Prüfungsvorbereitung beachtet werden?
Die Expertin rät den Studierenden, von Beginn an den Unterricht zu besuchen, die Materialien gut aufzubereiten und Aufträge direkt zu erledigen. So sammeln sich keine unnötigen Arbeiten direkt vor den Prüfungen an. Es sei hilfreich, das Semester zu planen und Lernpläne zu erstellen. Immer einplanen sollte man zudem Erholungsphasen. Wie lange diese sein sollen, ist individuell. Man sollte dabei auf sich hören und seine Bedürfnisse kennen.
Wie kann man sich kurz vor einer Prüfung vorbereiten?
Für den Tag vor der Prüfung wird geraten, nichts Neues mehr zu lernen. Im Idealfall sollte der Prüfungsstoff kurz vor der Prüfung nur repetiert werden. Am Abend vor einer Prüfung sollte man sich etwas Gutes tun, gut essen und nicht zu spät schlafen gehen.
Wie ist der Prüfungstag zu bewältigen?
Bei der Frage, ob man am Prüfungstag den Stoff nochmals anschauen sollte, gehen die Meinungen laut Simmen-Blischke auseinander. «Ich glaube, es nützt nicht mehr viel. Es kann höchstens nützen, weil das Gewissen ein wenig beruhigt wird», so die Expertin. Grundsätzlich sollte man den Prüfungsmorgen ruhig gestalten, keine aufputschenden Getränke konsumieren und sich nicht mehr mit anderen Studierenden über den Prüfungsstoff austauschen.