Spitex: «Unsere Telefone laufen zurzeit heiss»
Das Coronavirus betrifft uns alle. Auch die Spitex musste sich Gedanken machen, besonders weil sie oft mit Menschen aus der Risikogruppe zu tun hat. Doch sie weist auch darauf hin, dass sie auf die Situation vorbereitet ist, Pandemieplan sei Dank. Radio Südostschweiz hat mit Monika Schnotz, Co-Geschäftsführerin des Spitexverbandes Graubünden, über die aktuellen Herausforderungen gesprochen.
Was bedeuten die neuen Massnahmen für die Spitex? Sie sind ja relativ oft bei älteren oder geschwächten Menschen zuhause.
Für uns ist die Situation nicht so ausserordentlich, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Unsere Fachleute sind sich gewohnt, zu älteren Menschen und Risikopatienten nach Hause zu gehen, die krank sind. Unser Personal ist ausgebildet worden, sich selber, aber auch die Patienten zu schützen.
Gibt es jetzt Dinge, die Sie nicht wie gewohnt machen können, mussten Sie Vorkehrungen treffen?
Gewisse Dienstleistungen wurden auf ein Minimum reduziert. Grundsätzlich läuft aber alles wie normal. Wir haben ganz klare Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) für die Spitex. Die sind öffentlich einsehbar, auch auf unserer Homepage.
Wo mussten konkret Dinge geändert werden?