Vom Kosmetiker bis zur Büchsenmacherin: Ein Blick auf seltene Lehrberufe in Graubünden
von Annatina Schlegel und Anna Panier
In Graubünden entscheiden sich Jugendliche nach der obligatorischem Schulzeit häufig für klassische Ausbildungen wie die Lehre zur Kaufmann oder Kauffrau. Im letzten Jahr haben beispielsweise rund 220 Bündner Jugendliche die Lehre im kaufmännischen Bereich gestartet.
Oft reihen sich seltenere Lehrberufe weit hinter den Top 10 der beliebtesten Ausbildungen ein. Aber warum werden Berufe wie Kosmetiker, Büchsenmacherin oder Gerüstbauerin nur sehr selten als Lehre gewählt?
Ramon Fontana vom Amt für Berufsbildung sieht einen möglichen Grund bei der geringen Anzahl der Lehrbetriebe in den angesprochenen Bereichen:
Mit zarten 16 Jahren stehen Bündner Jugendliche vor der Entscheidung, welchen Weg sie einschlagen möchten: Eine Berufsausbildung, weiterführende Schulen oder ganz etwas anders. Eine Entscheidung, die sehr wichtig, aber auch umso schwieriger ist.
Der ausgebildete Winzer Florian Fuhrer erzählt von seiner Berufsentscheidung und späterem Werdegang. Zudem gibt er Einblick in den Beruf als Winzer: