Alles rund um die Zeitumstellung
Es ist so weit: Heute Nacht beginnt die Sommerzeit. Um zwei Uhr stellen wir die Uhren um eine Stunde vor. Die Stunde, die wir verlieren, bekommen wir erst am 29. Oktober zurück, denn dann beginnt wieder die Winterzeit. Wir haben für euch einige interessante und kuriose Fakten rund um die Zeitumstellung gesammelt.
1. Darum haben wir Sommer- und Winterzeit
Erste Überlegungen zur Zeitumstellung machte Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der USA, 1784 in einem Brief über «die Kosten des Lichts». In diesem kritisierte Franklin den hohen Verbrauch an Kerzen und schlug vor, die Menschen bei Sonnenaufgang zu wecken, um das Sonnenlicht besser nutzen zu können. Umgesetzt wurde sie jedoch in den meisten Ländern erst in den Achtzigerjahren.
2. Die Schweiz macht nicht mit
Als im April 1980 die Nachbarländer ihre Uhren um eine Stunde vorstellten, weigerte sich die Schweiz, mitzuziehen. So wurde sie für mehrere Monate zur Zeitinsel. Dies war besonders für Grenzgänger ärgerlich, da diese nun täglich ihre Uhren vor- und zurückstellen mussten. Ausserdem kam es im Fernsehen zu Kollisionen und die Züge standen an Grenzbahnhöfen oft eine Stunde still. Gegen Ende des Sommers war den meisten bewusst, dass es so nicht weitergehen konnte. Bundesrat und Parlament beschlossen daraufhin die Angleichung ans europäische Ausland und im Sommer 1981 wurden die Schweizer Uhren gemeinsam mit denen ihrer Nachbarländer vorgestellt.
3. Gesundheitliche Auswirkungen
Um seine Gesundheit fürchten muss sich wegen der Zeitumstellung niemand. Nichtsdestotrotz stellt bereits eine Stunde Zeitumstellung eine gewisse Belastung für unseren Organismus dar. So führt die Umstellung bei einigen zu einer anhaltenden Müdigkeit, die körperliche und psychische Folgen haben kann. Dazu gehören depressive Verstimmungen, allgemeine Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche und Gereiztheit.