Schulleiter: «Es geht allen gut»
Am Mittwoch ist bekannt geworden, dass in der Primarschule Zorten (Vaz/Obervaz) ein Coronafall bestätigt wurde. Die Folge: eine Person in Isolation und 17 Schülerinnen und Schüler sowie fünf Lehrpersonen in Quarantäne. Der Schulleiter der betroffenen Schule, Stefan Langenegger, äussert sich gegenüber Radio Südostschweiz zur Lage. «Selbstverständlich sind wir gefordert. Aber ich bin dankbar, dass viele Personen Verständnis dafür haben, dass es Zeit braucht und ich bin dankbar, dass ich weiss, dass es allen gut geht.»
Coronafall in Bündner Schule – 23 Personen in Quarantäne
Schritt für Schritt mit guten Erfahrungen
Am Mittwochnachmittag sei der Schulleiter von der betreffenden Lehrperson informiert worden, dass der entsprechende Test positiv ausgefallen sei. Anschliessend habe der kantonale Stab über das weitere Vorgehen entschieden.
Für Langenegger war die Situation kein Grund zur Aufregung. «Wir sind vom letzten Frühling geprägt, als wir den Chalanda Marz abgesagt haben und weitere Schritte wegen Corona eingeleitet haben.» Auf diese Erfahrungen hätten die Verantwortlichen in der aktuellen Situation zurückgreifen können. «Selbstverständlich spielt sich im ersten Moment ein Kopfkino ab und man macht sich Gedanken.» Viele Personen hätten aber mitgeholfen. «So konnten wir schnell eine Übersicht über die Situation gewinnen», so Langenegger.
Auch in der Kommunikation mit den Eltern ist man gemäss Langenegger geübt. Wenn es um Anliegen der Eltern gehe, habe man dafür ein System. Zuerst setzte sich die Klassenlehrperson mit den Fragen der Eltern auseinander, danach gebe es einen Zwischenschritt über die Stufenleitung und anschliessend werde Langenegger selbst informiert. «Klar gab es Eltern, die sich Sorgen machten. Aber wir haben immer wieder versucht, zu erklären, was wir machen.»