Schullager in Graubünden können stattfinden
Schullager sind in Graubünden besonders beliebt. Und sie sollen dieses Jahr möglich sein, wie das Gesundheitsamt Graubünden am Freitag in einer Verfügung schreibt. Gemäss der neuen Covid-Verordnung seien Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen mit Jahrgang 2001 oder jünger erlaubt. Zu diesen Aktivitäten gehörten explizit auch Lager im Kultur- und Sportbereich, heisst es darin.
Die epidemiologische Lage im Kanton Graubünden sei aktuell aber kritisch. Es sei zudem in den vergangenen Monaten bereits zu verschiedenen Ausbrüchen und gehäuften Neuinfektionen in Lagern gekommen. Das Bündner Gesundheitsamt will deshalb alle geplanten Lager, die mehr als eine Übernachtung vorsehen, einer Bewilligungspflicht unterstellen.
Sieben Corona-Fälle in Bündner Jugendlager
Für Schullager gibt es gemäss Verfügung der Behörde keine Obergrenze an Teilnehmenden. Mehr als 50 Teilnehmende seien aber aufgrund des geforderten Schutzkonzepts «kaum denkbar», so das Gesundheitsamt. Für alle anderen Lager gilt eine Teilnehmerzahl von maximal 15 Personen, Leitungs- und Organisationspersonen eingeschlossen. Das Schutzkonzept müsse aufzeigen, «wie Ansteckungen im Rahmen des Lagers wirksam verhindert werden» und «wie anlässlich von Aktivitäten im öffentlichen Raum Ansammlungen von mehr als 15 Personen verhindert werden».