Klimawandel und warmer Winter: Immer mehr Menschen leiden an Heuschnupfen
Mit dem Ende der Vegetationsperiode ist auch die Pollensaison bald beendet. Aufgrund der ausserordentlich hohen Temperaturen zum Jahreswechsel haben laut dem Wetterdienst Meteonews die ersten allergenen Pollen bereits in der ersten Januarhälfte zu blühen begonnen. Somit hat sich die Zeit, in der Allergiker durchatmen können, dieses Jahr verkürzt.
Klimawandel zeigt sich
Dass die Pollenzeit durchschnittlich immer früher beginnt, liegt laut Meteonews am Klimawandel und den daraus entstehenden milden Wintern. «Gebietsweise konnten sogar schon Ende Jahr die ersten Hasel- und Erlenpollen registriert werden, was bisher nur sehr selten vorgekommen ist», heisst es vonseiten Meteonews. Normalerweise würden die Haseln und Erlen erst Ende Januar und Anfang Februar stark blühen.
Die Konzentrationen des Blütenstaubs falle gemäss mehreren Studien allgemein höher aus. «Der Grund für die steigende Anzahl produzierter Pollen liegt dabei daran, dass die höheren Temperaturen und die häufigeren Trockenphasen die Pflanzen unter Stress setzen, wodurch sie in eine Notsituation geraten und mit verstärkter Produktion von Pollen reagieren», heisst es in einer Mitteilung des Wetterdienstes. Die Pflanzen produzieren somit aggressivere Blütenstaubkörnchen, auf welche Allergiker heftiger reagieren würden. Es verstärken sich ausserdem nicht nur die Reaktionen der Allergiker, insgesamt entwickeln laut Meteonews immer mehr Menschen eine Pollenallergie.
Erlen, Haseln und Birken
Nicht nur Bäume und Sträucher produzierten mehr Blütenstaub, auch Gräser erreichten dieses Jahr hohe Pollenkonzentrationen. Wie sich die Saison bei den einzelnen Pflanzen äusserte, zeigt folgende Zusammenstellung von Meteonews: