Tourismusstudium mit echtem Praxisbezug
Die HF Tourismus & Management bietet angehenden Tourismusfachleuten eine Ausbildung mit viel Praxis, zwei flexiblen Studienmodellen und einem direkten Weg zum Bachelor – auch ohne Berufsmatura.
Die HF Tourismus & Management bietet angehenden Tourismusfachleuten eine Ausbildung mit viel Praxis, zwei flexiblen Studienmodellen und einem direkten Weg zum Bachelor – auch ohne Berufsmatura.
Wer zukünftig im Tourismus arbeiten möchte, braucht mehr als Wissen aus Büchern. Es werden vielseitig begabte Fachkräfte benötigt, die flexibel denken, unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen und ihr Wissen kreativ in der Praxis einsetzen. An der Höheren Fachschule für Tourismus & Management (HFT) in Samedan steht deshalb nebst einer breiten Ausbildung auch der Einsatz in Projekten und das persönliche Engagement der Studierenden im Vordergrund.
Zwei Wege zum Diplom
Zwei Studienmodelle stehen zur Auswahl: Im Praktikumsmodell erlernen die Studierenden im ersten Jahr die Grundlagen, sammeln im zweiten Jahr Berufserfahrungen und vertiefen ihre Kompetenzen im dritten Jahr. Im dualen Saisonmodell arbeiten sie während der Hochsaison (Winter & Sommer) in Tourismusbetrieben und besuchen in der Nebensaison den Unterricht in Samedan.
Falls Studierende bereits genügend Arbeitserfahrung mitbringen, verkürzt sich der Studiengang auf nur zwei Jahre. Beide Modelle führen zum eidgenössisch anerkannten Abschluss als dipl. Tourismusfachfrau/-mann HF.
Ursula Oehy Bubel, Rektorin der HFT erklärt: «Wir legen grossen Wert darauf, die Studierenden auf ihrem Weg zu begleiten und die für sie passende Praxisstelle zu finden. Dank speziellen finanziellen Unterstützungen vom Bund sind auch Praktikums- oder Saisonstellen im Ausland attraktiv.»
Lernen an realen Projekten
Die Studierenden blicken während der Studienzeit hinter die Kulissen von Events und arbeiten an realen Praxisprojekten mit. Während der FIS-Freestyle-Weltmeisterschaft dieses Jahr waren über 30 Studierende in unterschiedlichen Funktionen im Einsatz: Ob bei der Durchführung der Medaillenzeremonien, der Betreuung internationaler Medienvertretungen, der Pistenpräparation oder vor der Kamera im Einsatz für Social Media Kampagnen. Einmalige Erfahrungen konnten alle Studierenden mitnehmen. So Mike Muggli, der nicht nur als Social Media Brand Face sondern auch als Assistent in der Marketing-Abteilung im Einsatz stand. «Mein Highlight war sicher, dass ich die Athleten und Athletinnen auf dem Sessellift für die Social Media Kanäle interviewen durfte. Zudem erstellten wir Sponsorenvideos und ich nahm ich an Meetings mit SRF und weiteren Medienvertreter:innen teil. Dieser Anlass war eine einmalige Gelegenheit, das Zusammenspiel von Medien und Sponsorenmanagement zu verstehen.»
Pro Studienjahr absolvieren die Studierenden auch ein Intensivseminar. Letzten September reisten sie nach Stans in Nidwalden, ins österreichische Serfaus-Fiss-Ladis sowie in die Aletsch Arena im Wallis und bearbeiteten konkrete Aufträge für die Tourismusorganisationen und Leistungsträger vor Ort.
In der Vertiefungsrichtung Event Management planen die Studierenden nebst kleineren Anlässen wie Sportturnieren und Feierabendevents auch die Highlights des Studienjahres, den HFT-Ball mit 200 Personen sowie ihre eigene Diplomfeier.
Im Abschlussjahr widmen sich die Studierenden der Planung und Durchführung einer Auslandreise. Sie wählen ihr Reiseziel selbst und organisieren das gesamte Programm eigenständig bis ins Detail. Nach der intensiven Vorbereitungsphase erleben sie die Destination dann gemeinsam auf der von ihnen gestalteten Reise.
Ohne Berufsmatura zum Bachelor
Das eidgenössische Diplom der Höheren Fachschule für Tourismus & Management plus den Abschluss als Bachelor of Science FHGR in Tourismus: Diese Kombination ermöglicht Lehrabgängern auch ohne Berufsmatura in nur vier Jahren einzigartige Karrieremöglichkeiten. Rund 30% der Studierenden der HFT Samedan treten nach dem HF-Diplom noch in das 5. Semester des Bachelors in Tourism der Fachhochschule Graubünden über. Ursula Oehy Bubel ist überzeugt: «Nicht selten, weil sie durchs Studium bei uns die Freude am Lernen und das Vertrauen in ihre Fähigkeiten wieder entdecken.»
Eine speziell konzipierte Passerelle macht den direkten Einstieg an die Fachhochschule möglich. «Während ihres Studiums sammeln die zukünftigen Tourismusfachleute bereits Berufserfahrung im Event- oder Tourismusmanagement und bauen ihr Netzwerk auf, was ihnen den Einstieg nach dem Abschluss erheblich erleichtert», sagt Ursula Oehy Bubel und fügt an: «Einen praxisnäheren Weg zum Bachelor gibt es in der Schweiz kaum.»
Tourismusstudium HF Samedan – ohne BM zum Bachelor FH
Zulassungen und Infoveranstaltung in Chur
Die Zulassung zur HFT ist mit verschiedenen Bildungsabschlüssen möglich: Mit einer Berufslehre EFZ, einem Mittelschuldiplom, einer Matura, einer Fachhochschulreife oder einem vergleichbaren Abschluss steht Interessierten der Weg zur Tourismusmanagement-Ausbildung offen.
Erfahre mehr am Informationsabend am 26.11.2025 um 18:00 Uhr in Chur. Unser Studienberater Luzi Heimgartner und aktuelle Studierende informieren dich in deiner Nähe über die vielfältigen Studienmodelle, den Studienalltag, spezielle Projekte und das Leben auf dem Campus. Mit Fachreferat von Graubünden Ferien.