Ei, Ei – Captain
Bis zu 320 Eier legt ein Huhn pro Jahr. Das ist eine erstaunliche Zahl. Eier werden zelebriert – vor allem an den Ostertagen. So geht es in keiner Familie ohne das legendäre «Eiertütschen». Die Freude, wenn das Ei des Gegenübers in kleine Stücke zerspringt, ist stets gross. Doch wieso bringt der Osterhase ausgerechnet ein Ei? Wieso nicht eine Blume oder einen Maiskolben? Wir haben uns dieselbe Frage gestellt und recherchiert. Hier erfahrt ihr alles, was ihr über das Osterei wissen müsst. Und zum Schluss gibt es ein paar Ideen für fantastische Eiergerichte.
Darum das Osterei
Die Antwort, weshalb wir Eier zu Ostern essen, liegt bei der Fastenzeit. 40 Tage vor Ostern essen jene, die die Fastenzeit zelebrieren, kein Fleisch und keine Eier. Doch die Hühner legen natürlich auch an diesen Tagen Eier. Um diese länger haltbar zu machen, wurden sie in früheren Zeiten gekocht. So verfügten die Familien am Ende der Fastenzeit über zahlreiche Eier. Erst dann durfte man sie wieder essen.
Eier färben
Eier färben hatte früher eine andere Absicht, als es heute der Fall ist. Manche färbten bewusst mit Kräutern die Eier, um diese danach von den frischgelegten Eiern unterscheiden zu können. Heute ist Eier färben ein ganz anderes Ritual – nämlich ein grosses Vergnügen für Jung und Alt. Der Umwelt zuliebe sollten Eier möglichst nachhaltig gefärbt werden. So kann zum Beispiel aus Randen, Rotkohl, Currypulver und Zwiebelschalen Farbe gewonnen werden. Auf eine natürliche Art und Weise werden die Eier im Sud der Gemüse eingetaucht – und gefärbt. Wem das zu aufwendig ist, in fast jedem Lebensmittelladen gibt es umweltfreundliche Farben zu kaufen.