Offene Türen in Graubünden
Kein anderes Thema hat die Menschen in den letzten Tagen so bewegt wie das Coronavirus. Täglich wurden neue Nachrichten dazu veröffentlicht. Ärzte, Forscher und Politiker gaben ihr Urteil ab. Vermehrt wurden Fälle von Erkrankungen bekannt. Und das Leben wurde aufgrund verschiedener Massnahmen eingeschränkt. So auch in Graubünden.
Die kantonale Regierung traf anfangs Woche die Entscheidung, dass so ziemlich alle Betriebe schliessen mussten. Nur Läden und Lokale, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten, dürfen ihren Betrieb weiterführen. Dazu gehört auch die Landi Schweiz.
Ab Montagmittag steht Graubünden still
Mit Einschränkungen geöffnet
In Graubünden gibt es drei Landi Filialen. Diese befinden sich in Landquart, in Schluein und in Thusis. Wie Heidi Niederberger, Leiterin Medienstelle Landi Schweiz AG, auf Anfrage erklärt, haben diese Landi-Läden alle geöffnet, jedoch mit Sortimentseinschränkungen. Denn die Landi Läden bieten ein gemischtes Angebot an. Von Gartenzubehör, über Elektrogeräte bis hin zu Lebensmitteln und viele andere Produkte. Sie gelten darum als Mischbetriebe.
Laut Kanton dürfen aber nur noch Güter des täglichen Gebrauchs verkauft werden. Wie handhabt das also Landi? Niederberger erklärt: «Die Kunden erhalten weiterhin Lebensmittel und Güter des täglichen Gebrauchs wie beispielsweise Tierfutter, Tabakwaren, Hygieneartikel und Papeterieartikel sowie Produkte für die Landwirtschaft.» Alle Sortimente, die nicht verkauft werden dürften, seien sichtbar abgesperrt, damit dem Kunden bewusst sei, was gekauft werden könne und was nicht.