Mit persönlichen Schutzmassnahmen nicht nachlässig werden
Der Pandemiestab weist mit Nachdruck daraufhin, dass die persönlichen Schutzmassnahmen weiterhin sehr hohe Priorität haben müssen. Nachdem letzte Woche zeitweise keine stationären covid-bedingten Aufenthalte im Spital Davos zu verzeichnen waren, sind derzeit sechs Personen in stationärer Behandlung. Es handelt sich um ältere Personen, mit Ausnahme einer ungeimpften Person unter 50 Jahren. Bisher wurde die ältere Generation in der Bevölkerung eher unterdurchschnittlich von der hochansteckenden Virusvariante Omikron erreicht. Je länger je mehr werden aber auch diese Personengruppen mit Ansteckungen konfrontiert, vor allem im familiären Umfeld.
Schwierige Informationslage untergräbt konsequentes Verhalten
Über die Situation mit Omikron er-reichen die unterschiedlichsten Nachrichten aus anderen Ländern die Schweiz. Die epidemiologische Lage und auch die Schutzmassnahmen der Länder sind teilweise sehr unterschiedlich bis wider-sprüchlich. Dies führt auch in der Bevölkerung zu sehr verschiedenen Beurteilungen und Schlussfolgerungen im Umgang mit den persönlichen Schutzmassnahmen.
Der Pandemiestab hält fest, dass betreffend Auswirkungen von Omikron bei der älteren Generation noch keineswegs Entwarnung gegeben werden kann und es deshalb unverantwortlich ist, die persönlichen Schutzmassnahmen zu vernachlässigen. Maske tragen, Abstand halten, Hände waschen, Räume lüften und die Reduktion physischer Kontakte sind nach wie vor essentiell.
Die Kantonspolizei Graubünden hat in der vergangenen Woche sieben Nachtlokale, drei Restaurants und fünf Beherbergungsbetriebe kontrolliert. Dabei kam es zu einzelnen Beanstandungen, hauptsächlich zur mangelhaften Umsetzung der Maskentragpflicht. In diesen Fällen wurden Nachkontrollen angekündigt.
Zahlreiche positive Fälle bei den Pooltestungen zu Schulbeginn
Zu Schulbeginn wurden noch einmal die Pooltestungen durchgeführt. Von den rund 100 Pooltestungen an der Davoser Volksschule waren vergangenen Montag 17 positiv ausgefallen. Bislang lag das Maximum bei sieben positiven Pooltestungen. Da nach dem Ferienende der Schulpräsenzunterricht erst mit dem Tag der Pooltestungen aufgenommen wurde und die festgestellten Ansteckungen somit im familiären beziehungsweise freizeitlichen Umfeld geschehen sind, wurde vom Gesundheitsamt Graubünden aufgrund der positiven Pooltestungen kein Fernunterricht verfügt. Es wird ab sofort von der Schule ein grosses Augenmerk darauf gelegt, dass die Masken, die ab der 3. Klasse vorgeschrieben sind, auch richtig getragen werden. Kinder der 1. und 2. Klasse sowie der Kindergärten werden weiterhin getestet. Im Alterszentrum sind bislang nur vereinzelt Ansteckungen aufgetreten.