Maske und Desinfektionsmittel: Wenn der Coiffeuretermin einer Operation gleicht
Haare schneiden, färben und wickeln – das geht ab heute wieder. Ein Klatschheft in der Hand, gleich links und rechts andere Kundschaft und lange Gespräche mit dem Coiffeure des Vertrauens – das wird es im Moment nicht geben. Das ausgearbeitete Schutzkonzept von Coiffure Suisse hält für die Bedienung unter Corona-Umständen viele Bedingungen vor. Die wichtigsten sind:
- Abstand halten, unter anderem wird nur jeder zweite Stuhl besetzt
- Hände regelmässig waschen und desinfizieren
- Mundschutzmasken für Mitarbeitende und Kunden
- Einwegmäntel
Das Konzept wurde von Coiffure Suisse für die gesamte Branche erarbeitet, erklärt Martin Huwyler, Mitglied vom Zentralvorstand Coiffure Suisse und Inhaber von Coiffeure Huwyler. Je nach Geschäft könne es im Feinschliff anders aussehen. Beispielsweise ist bei einem Einmannbetrieb die Situation anders als bei einem grossen Salon mit vielen Mitarbeitenden.
Von A bis Z – Bedienung und Bezahlung
Änderungen werden bereits beim Eingang ersichtlich sein. Zur Begrüssung wird es kein kräftiges Händeschütteln geben. An dieser Stelle steht bei den Salons eine Desinfektionsstation. «Kundinnen und Kunden dürfen auch nicht einfach in das Coiffure-Geschäft eintreten, sondern werden vor der Türe abgeholt und an den Platz geführt», erklärt Huwyler. Zudem werden die Jacken nicht abgenommen, sondern von der Kundschaft selbst aufgehängt. «Anders wird jedoch auch sein, dass das Gespräch nicht so ausführlich sein wird.» Mit Masken zu sprechen, sei sehr unangenehm, weil es schnell feucht werde und man sie austauschen müsse, so Huwyler. Zudem werde wie bei Lebensmittelgeschäften empfohlen, mit der Karte zu bezahlen.