Keine Sorge vor dem Jawort
Wer kurz davor ist, sich vor dem Altar oder auf dem Standesamt das Jawort zu geben, ist mit grosser Wahrscheinlichkeit etwas nervös. Wer jetzt noch Angst hat, vor dem Altar alleine – hoffentlich mit Bräutigam oder Braut – aber ohne Gäste zu stehen – hat guten Grund dazu. Seitdem der Bundesrat die Situation rund um das Coronavirus in der Schweiz als besondere Lage eingestuft hat, mussten bereits zahlreiche Veranstaltungen in der Region abgesagt werden. Bis mindestens 15. März sind schweizweit Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen untersagt.
Im Kanton Graubünden sind die Regeln gar etwas strikter. Alle Feste mit überregionalem Charakter müssen vom Kanton bewilligt werden – auch jene mit weniger als 1000 Personen. Die Grenze für kritische Veranstaltungen liegt seit Donnerstag bei 150 Personen und wird zusätzlich abgestuft. Auch in Chur, wo sie vergangene Woche bei 50 Personen festgelegt wurde, liegt die Grenze nun bei 150 Personen.
Der Traum in Weiss sollte nicht platzen
Die gute Nachricht für alle Verliebten: Hochzeiten können grundsätzlich stattfinden, wie Hochzeitsplanerin Angelika Bernard gegenüber Radio Südostschweiz sagt. «Wenn Paare unsicher sind und sich die Nervosität nehmen lassen möchten, sollten sie den Anlass mit dem Kanton abklären. Grundsätzlich sollte es aber kein Problem sein.» In Hochzeitsgruppen in den Sozialen Medien breite sich aber trotzdem Angst aus, führt Bernard weiter aus. «»