Glarnersteg Luchsingen: Die Erfolgsgeschichte von Peter Disch geht weiter
Menschen mit Behinderung nach Möglichkeit in den Arbeitsmarkt zu integrieren, gehört zu den ständigen Herausforderungen des Glarnerstegs. Die Einrichtung in Luchsingen unterstützt Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung, ihr Leben möglichst selbstbestimmt zu gestalten. Zusammen mit der Schweizerischen Post wurden während zweier Jahre intensiv Arbeitsmöglichkeiten getestet, wie der Glarnersteg mitteilt. Das Pilotprojekt werde nun definitiv umgesetzt. Peter Disch freut dies: Er ist einer von 13 Mitarbeitenden, die bereits in der Pilotphase bei der Post arbeiten durfte und nun definitiv bleiben darf.
Für diese Menschen sei es herausfordernd, Arbeitgeber zu finden, die sich darauf einlassen wollen. Umso mehr freue es den Glarnersteg, dass die Schweizerische Post als eine der grössten Arbeitgeberinnen der Schweiz eine Vorbildfunktion übernimmt. «Jetzt gibt die Post Menschen aus dem ergänzenden Arbeitsmarkt noch systematischer eine Möglichkeit, am allgemeinen Arbeitsmarkt teilzuhaben. Denn ein Pilotprojekt, das seit 2022 lief, hat gezeigt, dass das Angebot eine echte Chance für alle Beteiligten ist», sagt Markus Hauser, Geschäftsführer des Glarnerstegs. Weiter glaubt er, dass das Pilotprojekt nicht zuletzt auch deshalb erfolgreich war, weil alle Parteien am gleichen Strick gezogen haben und der Glarnersteg bei der Integration aktiv mitgewirkt hat.
Briefkästen leeren und Pakete sortieren
Peter Disch hat bis vor Kurzem ausschliesslich in der Werkstatt Luchsingen des Glarnerstegs gearbeitet. 2022 wurde ihm die Möglichkeit angeboten, an einem Pilotprojekt der Post mitzumachen. An zweieinhalb Tagen pro Woche darf er in den Poststellen Glarus, Schwanden und Netstal mitarbeiten. Briefkästen leeren, Pakete sortieren und Daten einscannen, gehören zu seinen Aufgaben.