Herbstfeste in den reformierten Kirchen
Die Kirche St. Johann empfing alle Gäste an diesem Herbstfest mit Vibraphon und Orgel, mit einem fröhlichen Lied namens «Himmelsblume». Albrecht Volz, an Schlagwerk und Vibraphon, und der Organist Ulrich Weissert gaben ihr Können zum Besten und untermalten den Gottesdienst farbig mit ihren Musikstücken. Die Kirchendeko war ebenso bunt, und der Gabentisch wurde von der Mesmerin mit allerlei Gaben kreativ geschmückt. Die meisten davon hatte Cäcilia Bardill beigesteuert, alles Lokales aus den Gärten des Landwassertals und Prättigaus. Der Anblick erfreute das Herz und machte dankbar für die Natur, die alle mit dem Nötigsten versorgt. Pfarrer Andy Jecklin nahm gerade auch darum den Schöpfungsbericht der Bibel in seiner Predigt auf. Die Schöpfung ist ein Wunderwerk, das auch heute noch verblüfft und staunen lässt. Pfarrer Jecklin verband die Frage nach dem Urheber der Schöpfung mit der weitherum bekannten und schnippischen Frage eines Schweizer-Produkts: «Wer hets erfunde…?» Was für Ricola einfach beantwortet und bewiesen ist, ist dies für die wunderbare Schöpfung etwas schwieriger. Natur und Schöpfung haben etwas Faszinierendes und Unergründliches. Denn hoffnungsvoll kann der Mensch im Glauben vertrauen und naturwissenschaftlich staunen und sagen: Und siehe, es war sehr gut.Dieses Wunder des Lebens wurde auch in einem Sologesang von zwei Schülerinnen der Talentschule Davos aufgenommen im Lied «What a wonderful world». Auch weitere Darbietungen der beiden jungen Talente mit ihrem Lehrer Michel Estermann bereicherten den Gottesdienst sehr. Eine Gemeinschaft von Jung und Alt. Besonders kam dies auch im gemeinsamen Feiern des Abendmahls zum Ausdruck.Anschliessend an den Gottesdienst waren alle an den Apéro in die Kirche St. Theodul eingeladen. Oder wer abends um 17 Uhr noch mochte, an das Konzert im Rahmen von Mythos Davos. Dort liefen die beiden Musiker Ulrich Weissert und Albrecht Volz nochmals zu Höchstform auf und liessen so dieses farbenfrohe Herbstfest virtuos ausklingen.