Lache
Chuurzli hami – we digg ette – dur ds Fernseeprogramm zappt (gläbi kä glarnertüütsches Wort…oder?), und bi drbii binere Gspräächsrundi hange plibe, wo si über ds Lache dischgeriert heid. Es isch ziitewiis e truurigi Lüschtigi gsii. Das isch zwar en eidüütige Widerspruch, aber söttigs gits im Glarnertüütsch nuch gad ettlis, zum Biispiil «en eeländi Schüüni», «e verdoorbe guets Esse», «gschwind waarte» oder «langsam pressiere».
Dr Schang hett emaal gmeint:
«Miiner Meinig naa verbirgt si hinderem e truurigi Lüschtigi sogar es Chydeli Filosofii. Mängs isch zwar würggli truurig, wämes nu vu üserem mäntschliche Horizont uus aalueget, aber wämesi wurd bsinne, as üsers Erfasse und üsers Vorstelligsvermöge allweeg chuum alls chu sii, wurd eim vilecht dises oder jänis echlei zueversichtlicher stimme. Umgekeert chu eim bi mängem, wo eim zeerscht luschtig tunggt, zeinersmal ds Lache verguu, und de Trääne, wo eim vor Lache über d Bagge trooled, überchänd en anderi Bedüütig.»
Momäntan bringt eim halt schu mängs, wo uf üserer Welt passiert, eender zum Brüele as zum Lache.
I dener Gspräächsrundi het e Lach-Therapeuti vu irer Aarbet erzellt; we wichtig ases sig, as mä trotz allem Eeländ ds Lache söll biiphalte und d Heiterkeit jaa nüd verlüüre, und was echlä luschtig sii und lache mit üüs machi und was fürne Würggig das uf üseri Xundheit chän haa.
I üserer Famili isch immer wider glachet worde trotz allne schwääre Ziite, wos au i jeder andere Famili ette chu gii.
Wo dr Schang gwüsst hett, aser ds Hochset vu üserem Stammhalter nümme wird erlebe, hetter züenes gseit: «Tönd dä das Hochset richtig fiire und sind luschtig – das isch mine Wuntsch!» – Das hämer dä au gmacht!