Für daas hät mä gueti Nachpuure
von Dodo Brunner *
Hüt wett ich Ine gäre e Gschicht verzelle, wo sicher Ires Härz wird berüere und Si gliichziitig ä zum Schmunzle und zum Naachetängge bringt.
Woni ame chalte, früene Winteraabed zimmli durfrore heichuu bi, hät mi d Chelti draa gmaanet1, as es etz gad dr richtig Ziitphunggt sig zum dr Tüüfchüeler abtaue. Nu wänig Tääg vorhär isch daas nämmli ds Theema gsii vume Huusfrauegsprääch: Etz, wos chalt sig, sigs dr richtig Momänt für daas, wil mä en Underbruch vu dr Chüelchetti chäm umguu, wämä de gfrorne Läbesmittel wäred em Abtaue vum Grät veruse stelli. Und dä hät jedi vu dene Fraue zum Beschte ggii, we sii ds Iis im Gfrüürer verschwinde laat. Zwii händ gseit, am schnellschte gengs, wämä ds Grät vum Strom näm und dä mitem Füü drhinder geng. De warm Luft machi em Iis Bei und es sig im Schwigg2 alles abtaut. Ich ha bis zueche immer es Beggi heisses Wasser i Tüüfchüeler ine gstellt. Das hät echlä Geduld pruucht, aber ich ha underdesse amel chänne öppis anders tue und zwüscheddure ds Wasser im Beggi wider wächsle. Daasmal aber hani dr Tipp vu mine Fründinne z Härze gnuu und bi mitem Füü aagruggt. Aber esoo schnäll, wesi versproche händ, isch es dä glich nüd ggange. Ich bi abeggruupet3 und ha mit dr warme Luft vum Füü probiert, ds Iis zum Schmelze z bringe. Wil de Posiziuu cheibe uuring4 gsii isch, bini vorem offne Chüelschrangg ufe Bode ghogget und ha sicher zäche Minute wiiter gfüünet. Viil studiere hani nüd möse bi dem Ärbetli und ich bi fascht echlä i ds Meditiere ine chuu. Drum bini gad raass erchlüpft, wos plötzli a dr Wonigstüür glüütet hät. Wili nümme zwänzgi bi, bini halt nüd so hantli vum Bode uufchuu und schu gchöri, we d Tüür uufgaat und öpper ganz vergelschteret5 rüeft: «Ich chume!» Wo mini Nachpüüri, wo e Schlüssel hät zu miner Wonig, mich gsiit uufhaape, isch si ganz paff gsii, aber es ischere e Stei vum Härz troolet. Und iich ha so wänig begriffe we Sii etz…