Kinder und Ältere besonders gefährdet: Hitze verlangt dem Körper Höchstleistung ab
von Thomas Oswald
Während der Hitzemonate muss der menschliche Organismus Höchstleistung bringen. Neben Älteren und Kindern setzt auch chronisch Kranken der permanente Hitzestress zu. Was bei Hitze im Körper passiert und welche Massnahmen schützen, wir klären auf.
Welche unmittelbare Wirkung hat Hitze auf den Organismus?
Sobald die Temperaturen steigen, versucht der menschliche Körper seine Temperatur bei um die 37 Grad stabil zu halten. Dazu aktiviert er verschiedene Mechanismen wie das Weiten der Blutgefässe in der Haut sowie Schwitzen. Durch die Weitung der Blutgefässe wird Hitze auf der Körperoberfläche freigesetzt. Schweiss hilft durch die Verdunstungskühlung, die Haut abzukühlen.
Welche Gesundheitsrisiken birgt Hitze?
Es kann passieren, dass die Mechanismen zur Wärmeregulierung überlastet sind. Dann treten Symptome wie Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Fieber auf. Manchmal sind solche Beschwerden Symptome gravierenderer gesundheitlicher Probleme. Dazu zählen Sonnenstiche durch zu langen Aufenthalt in der Sonne oder Dehydrierung, bei der dem Gewebe übermässig stark Flüssigkeit entzogen wird.
Steigt die Körpertemperatur auf über 40 Grad, kann die Überhitzung tödlich enden.
Am gefährlichsten ist ein Hitzschlag, der sogar zum Tod führen kann. Es handelt sich dabei um eine gefährliche Überhitzung, bei der die Körpertemperatur auf über 40 Grad steigt.
Welche Menschen sind besonders gefährdet?
Besonders gefährlich ist die Hitze für Heranwachsende, insbesondere für Kinder unter fünf Jahren. Auch bei chronisch Kranken besteht ein höheres Risiko, da ihr Körper sich nicht so gut an extreme Bedingungen anpassen kann.