Auch 2023 gab der Zivilschutz Davos alles
Die Pioniere führten verschiedene Arbeiten auf unterschiedlichen Arbeitsplätzen aus, um ihre Einsatzbereitschaft für den Ernstfall zu trainieren. Auf den Arbeitsplätzen, die sich von Klosters Selfranga bis nach Silberberg Monstein erstreckten, wurden Wanderwege reaktiviert, Aussichtspunkte instand gestellt und neue Brücken für Wanderer und Biker erbaut. Diese Arbeiten wurden für die Gemeinden Klosters und Davos ausgeführt. Zusätzlich wurde der Bergbauverein Silberberg durch mehrere Pioniere unterstützt, um das Davoser Kulturgut zu erhalten. Dabei wurden eine neue Furtbrücke erstellt und diverse Unterhalts- und Reparaturarbeiten ausgeführt.
Die Führungsunterstützer schulten die Gruppenführer der Pioniere und das weitere Kader im Umgang mit den Polycom-Funkgeräten, damit im Einsatz sicher mit dem Handfunkgerät kommuniziert werden kann. Um bei einem allfälligen Ausfall des Funknetzes die Kommunikation trotzdem aufrechtzuerhalten, wurde nicht nur der Einsatz des Handfunkgeräts aufgefrischt, sondern auch die Anwendung und der Aufbau des Feldtelefons AWITEL.
Auch in Szenarien üben
Im Bereich des Lagebilds wurde ein spannendes Szenario für Davos trainiert. Hierfür wurden zwei Räumlichkeiten für den GFS (Gemeindeführungsstab) eingerichtet und von dort aus Lageschulungen mit Funk und einer Führungskarte durchgeführt. Das Szenario bot die Möglichkeit, die Auswirkungen eines Erdbebens aufzuzeigen und effektive Rettungs- und Koordinationsstrategien zu erarbeiten.