Ein reichhaltiges Bettags-Wochenende
Das Turmhotel Victoria füllte sich am Freitagnachmittag schnell. Nicht alle fanden einen Platz an den bereitgestellten Tischen, da das Interesse am Gast gross war. Sascha Skwortz, Sozialdikon i.A. der Kirchgemeinde Davos Dorf/Laret, begrüsste Helene Elmer herzlich und übergab ihr gerne das Wort. Die Erzählung begann in der Backstube ihres Vaters und endete beim Brotbacken im Heimatmuseum. Passend zu ihrem selbstgewählten Motto, ging Helene Elmer ihren Lebensträumen nach: «Ich wollte vieles werden als Kind: Bäckerin, Lehrerin, Mutter einer grossen Familie. Und nachdem ich ‹Heidi› gelesen habe, wollte ich auch unbedingt einen Geissenpeter heiraten!»
Einen Peter hat Helene Elmer tatsächlich geheiratet, und damit begann ihr Leben als Bäuerin. Da sie anfänglich grosse Angst vor Kühen hatte, gehörte dieser Beruf allerdings nicht zu ihren Kindheitsträumen. «Ich habe eigentlich alles ‹Learning by doing› gelernt», stellte Helene Elmer rückblickend fest und erzählte schmunzelnd von ihren Anfängerinnenfehlern. Die Anwesenden waren sich einig: Helene Elmer ist eine begnadete Erzählerin. Im Anschluss blieb Zeit zum Verweilen und Austauschen.
Dank-, Buss- und Bettag in St. Johann
Zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag stand in der Kirche St. Johann einiges auf dem Programm: Der Chor St. Johann sang das Werk: «Cantate Domino» von Dietrich Buxtehude, Hanspeter Ambühl war als Politiker zu Gast, und die Drehorgeln spielten auf.