Ostern und ihre Orte der Erinnerung
Es gibt viele Orte innerhalb eines Menschenlebens, und auch bereits in unserem Alltag hält man sich an ganz unterschiedlichen Orten auf. So erhält jeder Ort seine eigene Geschichte und Erinnerung. Pfarrer Andy Jecklin stellt fest: «Auch die Passionsgeschichte nimmt uns mit an diverse Orte. Sie nimmt uns mit in die Geschichte von Jesus, mit auf seinen Leidensweg, um diese Erinnerungen in Gemeinschaft in der Karwoche zu teilen.»
Beim Feigenbaum
Der Feigenbaum war einer der wichtigsten Fruchtbäume in biblischen Zeiten. Beim Feigenbaum werden wir erinnert und eingeweiht in Gottes Plan für sein kommendes Reich.
Montag, 3. April, Andacht um 19.30 Uhr, Kirche St. Theodul, Pfrn. H. Thullen
Im Garten
Der Garten Gethsemane wird ein Ort des inneren Kampfes für Jesus. Er erinnert auch uns, dass sein Weg über das Leid führen wird.
Dienstag, 4. April, Andacht um 19.30 Uhr, Kirche Frauenkirch, Pfr. R. Aebi
Am Feuer
Das Feuer ist wärmend, schützend und hell. Doch mit Petrus werden wir erinnert, dass alles Dunkel uns Menschen voneinander trennt.
Mittwoch, 5. April, Andacht um 19.30 Uhr, Hochgebirgsklinik, Pfrn. A. Fiehland
Am Tisch
Der Tisch erinnert uns an Gemeinschaft. In der letzten Nacht seines Lebens hat Jesus Gemeinschaft gesucht und sich mit seinen Jüngerinnen und Jüngern zum Passahmahl getroffen.
Gründonnerstag, 6. April, Abendmahl um 19.30 Uhr, Kirche St. Johann, Pfr. A. Jecklin – besinnliche Feier mit Flötenensemble
Am Kreuz
Auf Golgatha sind wir am dunkelsten Ort der Passionsgeschichte. Das Kreuz erinnert an Tod, Verzweiflung und Trauer. In Konzert und Gottesdiensten wird diese dunkelste Stunde vergegenwärtigt und durch Hoffnung aus Musik und Abendmahl aufgehellt.