Brühwiler: «Longboarden ist für mich ein Türöffner zu neuen Kulturen»
Professionelle Skater aus Graubünden gibt es nicht viele. Und die Chance, sie anzutreffen ist klein. Schon gar nicht, wenn sie in der ganzen Welt unterwegs sind, so wie die Rhäzünserin Annina Brühwiler. Sie arbeitet Teilzeit für das Projekt GORILLA der Schtifti Foundation und ist ebenfalls Freelancerin für DoDifferent und kann als ‹digital Nomad› vom Ausland aus arbeiten. Zudem kann sie mit verkauften Reportagen über ihre Reisen Geld verdienen und so ihre Arbeit mit ihrer grossen Leidenschaft verbinden.
Für eine Reportage nach Südamerika
Mit ihrem neuen Projekt reist sie im Herbst nach Peru und Bolivien, um mit den Einheimischen zu Skaten und eine Reportage darüber zu drehen. Sie freue sich riesig über die Chance, wie sie gegenüber RSO erzählt. Erfahren davon hat sie, als sie gerade auf den Philippinen skaten war. «Da war ich natürlich doppelt gstoked, wie wir so sagen, wenn wir uns freuen. Ich nehme die Sportart Longboarden, um mit den Locals in Kontakt zu kommen, die Kultur kennenzulernen und Neues zu entdecken. Ich durfte diese Erfahrung schon einige Male in Indonesien und auf den Philippinen machen.»
Nur kleine Hürden auf dem Weg nach Südamerika
Die einzige Hürde momentan sei ihr Handgelenk, sagt Brühwiler. Es müsse noch vor der Reise operiert werden. Sie sei aber zuversichtlich und hoffe, im kommenden Herbst nicht an der Strasse zusehen zu müssen. Ein Ziel sei es, bis im Herbst noch das Spanisch aufzupolieren. «Man landet manchmal sehr schnell an abgelegenen Orten, wo es von Vorteil ist, wenn man die Sprache sprechen kann.»