Bis jetzt ist das Bündner Nachtleben noch nicht ausgestorben
Zuerst verkündete die Bündner Regierung am Freitag neue Massnahmen, um das Coronavirus einzudämmen. Am Sonntag doppelte der Bund mit einheitlichen Vorschriften nach. Davon ist insbesondere die Club- und Bar-Szene betroffen, in der sich in jüngster Zeit schweizweit viele Leute ansteckten oder sich aufgrund eines positiven Falls in Quarantäne begeben mussten.
Zusätzlich zu den bisherigen Vorschriften wie beispielsweise Contact Tracing dürfen die Gäste neu nur noch sitzend konsumieren. Ausserdem gilt eine Maskenpflicht für all jene, die nicht an einem Tisch sitzen. Party machen im Sitzen und tanzen mit Maske – beides braucht etwas Vorstellungsvermögen.
Zwar müssen Clubs und Bars trotz den neuen Vorschriften offiziell nicht schliessen. Die neuen Auflagen werfen für viele Betreiber aber Fragen auf: Lohnt es sich noch, den Club zu öffnen? Soll der Club zur Bar umfunktioniert werden? Wie sieht meine Zukunft aus? Kann sich mein Lokal den neuen Auflagen überhaupt anpassen? Ist die Rentabilität dann noch gegeben oder schliesse ich lieber?
Es wird vermehrt auf Barhocker gesetzt
Die Fragen überfordern viele Clubbesitzer, wie eine Recherche von Radio Südostschweiz zeigt. Viele angefragte Clubs gaben auf Anfrage noch keine Auskunft. Der «Viva Club» in Chur hat vergangenen Freitag aber via Scoial Media einen Einblick in ihr neues Konzept gegeben: Die Tanzfläche wurde mit Tischen, Stühlen und einer Lounge ausgestattet, an der Bar gibt es neu auch Barhocker.
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