Mit diesen Tipps helft ihr Amphibien zu Überleben
von Denise Aepli
● Die gute Unordnung: Totes Holz, Asthaufen, Laubhaufen und Steinhaufen sind willkommene Unterschlüpfe für Amphibien auf der Reise. Da sich auch Insekten in natürlicher Unordnung wohlfühlen, haben die Amphibien auch gleich etwas zu essen.
● 30 km/h fahren: In der Nähe von Naturschutzgebieten langsamer fahren, denn so können die Amphibien besser gesichtet werden. Und bei 50 km/h kann nur schon der Druck der Autoreifen, zu einem Überdruck bei den Amphibien führen und Organschäden verursachen, ohne dass sie angefahren wurden. Besonders im Klöntal ist Vorsicht geboten, viele Amphibien halten sich dort auf den Strassen auf.
● Lichtschächte kontrollieren und wenn möglich sicher machen: Kellerfenster, die einen Schacht haben regelmässig kontrollieren. Manche Amphibien können durch das Gitter fallen und sind dann eingesperrt. Wenn es nicht möglich ist, etwas am Gitter zu ändern, ein feuchtes Tuch aufhängen und eine Wasserschale hinstellen, damit das Tier nicht austrocknet.
● Schwimmbecken sicherer machen: Amphibien können in Verlockung einer Erfrischung kommen, wenn sie auf einen Swimmingpool stossen und, sie werden es ahnen, auch das kann ihnen zum Verhängnis werden. Die Chemikalien im Wasser schaden der empfindlichen Haut der Amphibien sehr, weswegen sie schnell wieder aus dem Pool müssen. Zudem sind Erdkröten oder Feuersalamander schlechte Schwimmer und können schnell ertrinken. Selbstständig schaffen es die Tiere mit einem Metallgitter oder einem Holzstück aus dem Becken, an das sie sich klammern können. Sichere Becken sind diejenigen, die einen höheren Rand als 40 Zentimeter haben. Auch Wasserfilter können schlimme Folgen für Amphibien haben.