Stadtglarner Beizenfestival geht in die zweite Runde
Das Beizenfestival «Glarus Live», wie es neu heisst, geht Ende März in die zweite Runde. An einem Abend gibt es in zehn Lokalen im Glarner Hauptort Livemusik zu hören: von Rock über Ländler und Schlager bis hin zu Folk
Das Konzept: Die Bands, Formationen und Solokünstler spielen an diesem Abend mehrmals und zu unterschiedlichen Zeiten. So können die Besucher ihre eigene musikalische «Beizentour» zusammenstellen. Im vergangenen Jahr zogen dabei über 600 Personen von Konzert zu Konzert.
Der Erwartungsdruck ist weg
Der Besucherandrang am ersten Beizenfestival Glarus übertraf die Erwartungen von Organisator Ivo Helbling klar. «Alle Lokale waren den Abend über gut besucht.» Das Publikum war bunt gemischt: Vom 18- bis 80-Jährigen war fast jegliches Alter dabei.
Dass der neue Anlass beim Glarner Publikum auf Anhieb so gut ankam, das hat beim gebürtigen Rapperswiler und Neo-Organisator für eine gewisse Erleichterung gesorgt: «Die Ungewissheit, wie das Konzept ankommt, ist nicht mehr da. Jetzt macht das Organisieren erst richtig Spass», sagt Helbling zufrieden lächelnd.
Bei der Wahl der passenden Musiker für die unterschiedlichen Lokale habe Helbling bereits aus dem Vollen schöpfen können. «Mehrere Bands haben sich für einen Auftritt beworben. Über dieses grosse Interesse habe ich mich sehr gefreut.»
Beim Beizenfestival setzt Helbling hauptsächlich auf auswärtige Musiker. «Die Besucher sollen neue Bands entdecken.» Dass auch Glarner Bands zum Zug kommen, ist aber nicht ausgeschlossen.
«Gute Chancen haben vor allem jene, die im Glarnerland jeweils nur wenige Auftritte haben», erklärt Helbling. Aktuelles Beispiel: die Glarner Band Blue Value, die das «National» rocken soll.
Alle zehn Konzerte sind wiederum gratis. Die Gagen der Musiker werden zum einen mit Sponsorengeldern und zum anderen von den Wirten bezahlt.