Pünktlich: Die Savogniner Gondelbahn ist auf Kurs
Die Savognin Bergbahnen AG baute im Sommer 2012 die erste 10er-Gondelbahn der Schweiz. Die Bahn ersetzte einen Sessellift aus dem Jahr 1984, welcher von Tigignas nach Somtgant führte. Sieben Jahre später, baut die Bergbahn erneut. Dieses Mal ersetzt die neue 10er-Gondelbahn die Verbindung von Savognin nach Tigignas – also die Talfahrt. Damit verfolgt die Tourismusregion Savognin Bivio Albula das Ziel, den Tourismus der Region anzukurbeln.
Nachdem die Ära der 32 Jahre alten 4er-Sesselbahn zu Ende ging, wurden die Arbeiten am Hang aufgenommen. Mittlerweile wird seit Ende März rück- und aufgebaut. Bis dato verliefen die Bauarbeiten problemlos und gemäss Fahrplan, wie Christian Prinz, Geschäftsführer der Bergbahnen Savognin auf Anfrage von «suedostschweiz.ch» sagt. «Die Masten wurden bereits geflogen und es sieht so aus, als ob wir pünktlich auf den Start der Wintersaison fertig werden», so Prinz. Auch das vorgesehene Budget von rund 10 Millionen Franken konnte bislang eingehalten werden.
Talfahrt mal anders
Der Neubau der Bahn brachte jedoch auch gewisse Einschränkungen und Einbussen, wie Prinz erklärt. Die Gäste mussten via Ersatzbus nach Tigignas zur zweiten Sektion transportiert werden. Das verlief zwar grundsätzlich gut, sei jedoch weniger komfortabel und weniger attraktiv für die Gäste. Den Bergbahnen sei dies jedoch von Anfang an bewusst gewesen und man habe mit Einbussen gerechnet. «Dafür haben wir in den nächsten Jahren einen guten Talzubringer, der auch im Sommer einen wesentlichen Vorteil mit sich bringt», so Prinz. Meistens regne es unten im Tal noch, während es oben auf dem Berg bereits schönes Wetter habe, so Prinz. Weiter könne sowohl die Sicherheit als auch der Komfort durch eine Gondelbahn verbessert werden.