Platzprobleme bereiten dem Stadtrat Kopfzerbrechen
Im August 2018 ist die Volksbibliothek im ehemaligen Postgebäude eingezogen. Seit ihrem Auszug aus dem Haus zum Arcas musste für das Gebäude eine neue Nutzung gefunden werden. Diese wurde nach einem öffentlichen Ideen-Wettbewerb auch gefunden. Der Stadtrat hat den Zuschlag für den Bezug des Gebäudes zwei Parteien erteilt. Einerseits soll das «Haus der Chöre» im Erd- und Obergeschoss einziehen, andererseits soll das Kinder- und Jugendtheater Zapperlot im Dachgeschoss seinen Platz bekommen. Die Altstadtliegenschaft weist allerdings dringenden Sanierungsbedarf in der Höhe von ca. 2,5 Millionen Franken auf. Deshalb muss vorher noch umgebaut werden.
Urs Marti bestätigt auf Anfrage von «suedostschweiz.ch», dass sämtliche Vorstudien zum Umbau mittlerweile abgeschlossen seien und man die Baueingabe einreichen könne. «Wir hoffen, dass wir nach den Sommerferien mit den Bauarbeiten beginnen können. Der Innenausbau soll möglichst flexibel sein, damit man auf verschiedene Bedürfnisse eingehen kann», so Marti. Eine grosse Herausforderung sei es, den Kostenvorschlag in Höhe von 2,5 Millionen Franken einzuhalten. «Wir müssen schauen, ob wir alle Wünsche erfüllen können».
Das Stichwort Wunsch führt gleich zur weiteren grossen Herausforderung. Die Wunschvorstellungen des «Haus der Chöre» können nämlich nicht eingehalten werden. Für das «Haus der Chöre» seien zwei Stockwerke zu wenig. «Das hat zu Kopfzerbrechen geführt», gibt Urs Marti zu. Auf Anfrage von «suedostschweiz.ch» bestätigt Christian Klucker vom Haus der Chöre, dass ihr Konzept von Anfang an drei Stockwerke vorgesehen habe. «Das ist grundsätzlich schon länger klar, jetzt liegen jedoch die konkreten Umbaupläne und Zahlen vor. Daher müssen wir prüfen, ob es Möglichkeiten gibt, es trotzdem umzusetzen. Vielleicht müssen wir unsere Idee auch beerdigen». Parallel zur Baueingabe laufen also noch Absprachen zwischen dem Stadtrat und dem «»«»«»